Presse



berichtet am Mittwoch, 14. März 2018:



berichtet am Freitag, 08. Dezember 2017:



berichtet am Freitag, 01. September 2017:



berichtet am 29. und 31. August 2017:





berichtet am 14. März 2017:

Jahreshauptversammlung
Petersfield-Freunde erwarten im August Besuch aus England

Warendorf (gl) Bei der Jahreshauptverhandlung des Freundeskreises Warendorf-Petersfield in der Gaststätte Porten Leve stand im Anschluss an die Begrüßung durch die Vorsitzende Ulrike Jäger der Rückblick auf das vorige, nach Einschätzung des Vorstands sehr erfolgreiche Jahr im Mittelpunkt.
Im Jubiläumsjahr (zehnjähriges Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Warendorf und dem englischen Petersfield) liefen viele unterschiedliche Aktionen: die Fahrt der Warendorfer nach Petersfield, ein Gitarrenkonzert, Country Dancing und eine Christmas Party. Mittels eines Beamers wurde der Rückblick durch zahlreiche Fotos veranschaulicht, die angenehme Erinnerungen weckten.
In diesem Jahr, vom 23. bis 29. August kommen die Petersfielder zum Gegenbesuch nach Warendorf. Auf sie wartet ein abwechslungsreiches Programm.
Darüber hinaus wird im Rahmen der zehnjährigen Städtepartnerschaft ein internationales Pfadfinderlager zu Pfingsten in Warendorf stattfinden. Die vom FWP in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Warendorf durchgeführte Veranstaltungsreihe "Germany meets Britain" wird auch dieses Jahr mit weiteren Programmpunkten fortgesetzt, darunter sind auch Vorträge in englischer Sprache.
Es wurde während der Versammlung erneut darauf hingewiesen, dass dem Verein sehr daran gelegen ist, auch jüngere Mitglieder zu gewinnen, die sich für die Partnerschaft zwischen Warendorf und Petersfield interessieren.
Des Weiteren gab es noch einige Formalitäten. Die Kassenprüfer bestätigten Christl Schneider eine einwandfreie Kassenführung. Manuela Gold-Schnecking wurde als Kassenprüferin neu gewählt. Gustav-Adolf Hufendiek übernimmt kommissarisch für 2017 den stellvertretenden Vorsitz.
Zum Abschluss der Versammlung wurde ein kleiner Imbiss gereicht.

berichtet am Donnerstag, 08. September 2016:

Germany meets Britain
Brexit? – Ab auf die Insel



VHS und Freundeskreis Warendorf-Petersfield in einem
Boot: „Germany meets Britain“ heißt das Motto der
politisch-kulturellen Wochen. Ulrike Jäger, Rolf
Zurbrüggen und Susan Bock haben ein breit
gefächertes Programm-Paket geschnürt. Foto: Lowinski

Warendorf - Die VHS ist mit im Boot. Brexit hin, Brexit her: Die politisch-kulturellen Wochen der Volkshochschule stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Germany meets Britain“. Untertitel: „Britisch sein und europäisch handeln Von Christoph Lowinski

Brexit? What Brexit? Na gut, die manchmal etwas schrulligen Kollegen von der Insel haben beschlossen, auf größere Distanz zum europäischen Festland und zur EU zu gehen. Aber das ist für die Volkshochschule und den Freundeskreis Warendorf-Petersfield kein Grund, die Brücken zu den Briten abzubrechen. Im Gegenteil: Warendorfs Partnerschaft mit Petersfield feiert aktuell den zehnten Geburtstag – und der Freundeskreis will die guten Beziehungen weiterhin hegen und pflegen.

Die VHS ist mit im Boot. Brexit hin, Brexit her: Die politisch-kulturellen Wochen der Volkshochschule stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Germany meets Britain“. Untertitel: „Britisch sein und europäisch handeln.“

Die Veranstaltungsreihe habe durch die Abstimmung auf der Insel eine ganz spezielle Aktualität bekommen, findet VHS-Chef Rolf Zurbrüggen: „Darum stellt sich die Frage erst recht: Was bedeutet der Brexit für die EU?“ Antworten geben soll der EU-Abgeordnete Dr. Markus Pieper, der am Montag, 19. September, um 19 Uhr nach Warendorf kommt, im Sophiensaal seine Bewertung der Dinge abgibt und sich anschließend der Diskussion mit den Zuhörern stellt.

Die intensive Beschäftigung mit Großbritannien hat aber nicht nur eine politische Seite, wie Susan Bock und Ulrike Jäger vom Freundeskreis Warendorf-Petersfield deutlich machen: Sitten und Gebräuche der Insulaner stehen ebenfalls auf dem Programm.

Sprichwörtlich ist ja der britische Humor. Was den ausmacht, will Geoff Tranter den Warendorfern am Dienstag, 27. September, ab 19 Uhr im Alten Lehrerseminar vermitteln. Unterfütter mit Beispielen, die gleichzeitig auch ein Stück britische Lebensart beschreiben.

Apropos Lebensart: „English Country Dancing“ ist am 1. Oktober ein Thema, wenn Catherine Dreher zum Volkstanz bittet. „Das ist was für alle Altersklassen“, sagt Susan Bock. „Und es macht riesig Spaß.“

Eine musikalische Rundreise durch England und durch alle möglichen Stile von Jazz und Blues über Folk und Ragtime bis zu Pop und Klassik ist angesagt, wenn Steve Hicks und Lynn Goulbourn am 27. November ihren Auftritt im Dachtheater des Theaters am Wall haben.

Eine „English Christmas Party“ wird am 9. Dezember im Sophiensaal gefeiert – und das gehe ganz anders ab als in Deutschland, erzählt Susan Bock, die es als gebürtige Britin schließlich genau wissen muss: „Das ist nicht so gemütlich wie hier – mit Keksen und Glühwein.“ Stattdessen ist „Hully Gully“ angesagt: Spiele, Knallbonbons, Tänze und Lieder. „Das hat ein bisschen was von Karneval.“

Mit im Programm ist auch ein Film: „Die Eiserne Lady“ über Margret Thatcher am 8. Dezember. Am 9. Februar stellt Christian Heeck im TaW den britischen Maler William Turner („Der Zauberer des Lichts“) vor. Im März gibt es einen Vortrag in (leichtem) Englisch: „Great Britain – An Island of Nations“. Und dazu kommt dann ein Vortrag über die Partnerstadt Petersfield: „An almost perfect English town“. Das Datum steht noch nicht fest. Das gilt auch für ein Konzert der Musikschul-Band „Rhythm and Brass Desaster“ mit britischer Popmusik von den Beatles bis zu Robbie Williams.

Wer dann genug Infos über die Insulaner getankt hat, kann sich die ganze Sache noch vor Ort anschauen: Im Mai 2017 gibt es eine Studienreise nach Südengland mit Gärten, Schlössern, Meer und London.



berichtet am Freitag, 29.07.2016:

10 Jahre Partnerschaft zwischen Warednorf und Petersfield
Freundschaft ist wichtiger als Brexit



Seit zehn Jahren besteht nun die Partnerschaft zwischen Warendorf und Petersfield.
Damit die freundschaftliche Verbindung gepflegt und aufrecht erhalten wird, stehen
regelmäßig Besuche an. Gut 30 Warendorfer machten sich kürzlich auf den Weg in die
englische Partnerstadt. Foto: Jäger



Warendorf - Vor dem Hintergrund des mittlerweile zehnjährigen Partnerschaftsjubiläums unterstrichen die beiden Bürgermeister, Axel Linke und James Deane, in ihren Reden die positive Entwicklung und große Bedeutung der Beziehungen und waren sich einig, dass die gegenseitige freundschaftliche Verbundenheit weitaus wichtiger sei als der Brexit und noch lange bestehen werde. Darüber hinaus gaben sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sich auch jüngere Menschen für die Städtepartnerschaft interessieren können.

Es war noch früher Morgen, als die Reise für die gut 30 Mitglieder des Freundeskreises Warendorf-Petersfield startete. Das Ziel? Die englische Partnerstadt. Für den Besuch hatten die englischen Gastgeber ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet.
So besuchten Deutsche und Engländer gemeinsam ein in reizvoller Landschaft gelegenes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, dessen ausgedehnte Garten- und Parkanlagen zu Spaziergängen einlud. Natürlich gab es auch eine ausführliche Führung durch die Innenräume.

Ein weiterer interessanter Programmpunkt war die Besichtigung eines archäologischen Freilichtmuseums, in dem rekonstruierte Häuser aus der Bronze- und Eisenzeit beziehungsweise aus römischer Zeit zu sehen waren.

Ein Höhepunkt des Aufenthaltes in England war sicherlich der Besuch der alten und weltberühmten Universitätsstadt Oxford, deren zahlreiche Sehenswürdigkeiten bei herrlichem Sommerwetter besichtigt werden konnten.

Eine andere Fahrt führte die Reisegruppe nach Guildford, einer lebendigen Stadt in der Nähe Londons. Im Rahmen des Programms besuchten einige deutsche Teilnehmerinnen auch eine Grundschule in Petersfield und überbrachten herzliche Grüße von Schülern der Warendorfer Overbergschule. Dies soll vor allem dazu beitragen, das Interesse jüngerer Generationen an der Städtepartnerschaft zu wecken. Natürlich kam auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz. Die Petersfielder hatten einen „social evening“ mit Kegelturnier organisiert, bei dem die deutschen Teilnehmer sehr gut abschnitten.

Ein weiterer Höhepunkt war zweifelsohne das „farewell dinner“ am letzten Abend des Aufenthaltes. Die Vereinsvorsitzende Ulrike Jäger ließ das Programm Revue passieren und bedankte sich bei den Organisatoren, indem sie als Geschenk einen Gutschein für eine Rosenstaude überreichte. Susan Bock, die Wegbereiterin der Städtepartnerschaft, berichtete über die verschiedenen Phasen der Entstehung.

Um die enge Freundschaft zwischen Warendorf und Petersfield zu betonen, tauschten die Bürgermeister Gastgeschenke aus und schnitten gemeinsam eine Jubiläumstorte an.


berichtet am 03. März 2016:

Vor zehn Jahren Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde

Warendorf (gl). Die Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunde Warendorf - Petersfield jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Mal. Das wird gefeiert. "Dieses bedeutsame Ereignis wird in Verbindung mit dem Besuch der Warendorfer in Peters field begangen. An den Feierlichkeiten in England werden auch Bürgermeister Axel Linke sowie Vertreter der Stadt teilnehmen." Dies hat Ulrike Jäger, Erste Vorsitzende des Freundeskreises Warendorf-Petersfield, den Mitgliedern bei der Jahreshauptver sammlung unterbreitet.
Die seit Gründung des Vereins stattfindenden Besuche von Gästen aus beiden Städten haben zahlreiche langanhaltende Freundschaften begründet. Der Besuch in Petersfield findet vom 13. bis 19. Juli statt, und die Gastgeber haben bereits erste Informationen über ein abwechslungsreiches Programm übermittelt: Es stehen der Besuch eines CountryHouses und ein Tagesausflug nach Oxford an. Außerdem ist Gelegenheit für eigene Unternehmungen wie zum Beispiel eine Tagesfahrt nach London. Zentraler Punkt ist jedoch der Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Partnerschaft.
In ihrem Jahresrückblick erinnerte Ulrike Jäger an den Besuch der Petersfielder in Warendorf ("Die Glocke" berichtete). Das interessante und bunt gemischte Programm hatte die Gäste unter anderem mit dem Dezentralen Stadtmuseum vertraut gemacht, ihnen vom Aussterben bedrohte Handwerke im Westmünsterland nahe gebracht (Glockengießerei in Gescher, Blaudruckerei in Not tuln) und die "Rattenfängersage" vor Ort in Hameln Gestalt werden lassen.
Bei dein traditionellen "Farewell Dinner" wurden die freundschaftlichen Bande zwischen den Partnerorgariisationen erneut be kräftigt und die Aktivitäten anlässlich des Jubiläums thematisiert. Ein weiteres bedeutendes Ereignis war das zehnjährige Be stehen des Austausches zwischen dem Mariengymnasium und dem Churcher's College. Auch die Vermittlung von Kontakten zwischen der Overbergschule mit der Herne Junior School, der Gesamtschule mit der Petersfield School/sowie die Vermittlung zweier Prakti kanten in englische Betriebe zeigen, dass die junge Generation auf dem Weg ist, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten auch in der Zukunft zu garantieren. Das Vereinsjahr klang mit einem kulinarisch-künstlerischem Beisam mensein zum "Social Evening" aus.
Weitere Informationen zur Städtepartnerschaft zwischen Warendorf und der Stadt Petersfield in England gibt es im Internet unter: www.freundeskreis-warendorf-petersfield.de

berichtet weiter am 03. März 2016:



Gustav-Adolf Hufendiek im Vorstand

Warendorf (gl). Dem Jahresrückblick folgten die turnusgemäß anstehenden Neuwahlen zum Vorstand. Die Zusammensetzung des Vorstands bleibt unverändert bis auf den neuen Beisitzer Gustav-Adolf Hufendiek, der die freigewordene Position von Dr. Theo Höchst übernimmt. Die Erste Vorsitzende Ulrike Jäger dankte Dr. Höchst im Namen des Gesamtvorstands sowie der Mitglieder für seine langjährige, überaus aktive Tätigkeit für den Verein und überreichte ihm das bei dem "Social Evening" ent standene Bild im Stil eines Quadratologo als Ausdruck der Anerkennung.
Die Jubiläumsfeierlichkeiten in Warendorf finden erst im Zusammenhang mit dem Gegenbesuch der englischen Freunde im Jahr 2017 statt.

berichtet am 30. Januar 2016:

Europäisches Büfett für kreative Mitglieder

Warendorf(gl). Unter dem Motto "Arbeit allein macht nicht glücklich" oder auch "All work and no play makes Jack a dull boy" stand das diesjährige Mitgliedertreffen des Freundeskreises Warendorf-Petersfield.
Zu dem einmal jährlich stattfindenden Abend waren 38 Mitglieder ins Martin-Luther-Haus gekommen und viele von ihnen hatten Fingerfood mitgebracht. Das Überraschungsbüfett war ausgestattet mit englichen "bacons and egg pies", Variationen von Käsecrackern, diversen Seafood Snacks, deutschem Bier und französischen Weinen - ein wahrhaft europäisches Angebot und genau richtig in Hinblick auf den europäischen Gedanken, der sich in diesem Jahr anlässlich des 10jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Warendorf und Petersfield manifestiert.
Auch das kulturelle Programm trug an diesem Abend dem Thema Rechnung: Einige Mitglieder präsentierten Sketche in englischer Sprache, die die Zuschauer mit spezifisch englichen Humor bestens amüsierten. Das klassische englische "beetle drive" - ein temporeiches Würfelspiel mit ständig wechselnden Gegenspielern - sorgte für Durchmischung der Tischnachbarn und viel Gelächter unter den Mitgliedern des Freundeskreises
Zur Erstellung eines Werkes im Stil eines Quadratologs waren künstlerische Fertigkeiten gefragt. Der musikalische Teil des Programms wurde durch den zwölfjährigen Jonas Schulze Versmar mit einem besinnlichen Beitrag auf dem Horn eingeleitet. Die "Old Boys" - alle Bandmitglieder sind aus den Reihen des Freundeskreises - nahmen die Gäste dann mit auf eine Reise durch englischsprachige Regionen.
"Es war ein toller Abend, der erneut zum Zusammmenwachsen der im Verein organisierten Mitglieder viel beigetragen hat", teilte der Freundeskreis mit. Der Vorstand zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Mitgliedertreffens: "Das ist eine gute Grundlage für die intensive Zusammenarbeit, die den kommenden Aktivitäten des Vereins zugutekommen wird: den Besuch der Warendorfer in Petersfield und den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft".




WARENDORFER DRASCHENKÖPPE   November 2015 - März 2016 schreiben:



Vor dem Scjoss von Beaulieu: Eine gemischte Gruppe von Warendorfern und Petersfielder Bürger
bei einem derzahlreichen Besuche in der englischen Partnerstadt.
Bilder: privat

Im Sophienpark steht ein "Freundschaftsbaum" mit dem Schild "Städtepartnerschaft Warendorf - Petersfield" . Er wurde im Jahre 2006 von einer Delegation aus Petersfield gepflanzt, um so die offizielle Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung zwischen Warendorf und Petersfield zu feiern. Damit wurde das Partnerschaftsdreieck Warendorf - Barentin - Petersfield geschlossen.
Alles begann im Jahr 2000, als zur Feier des 35jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Barentin und Warendorf auch Vertreter aus Petersfield, das schon seit 1992 mit Barentin "verpartnert" war, nach Warendorf eingeladen wurden. Da ergriffen interessierte Warendorfer die günstige Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit der VHS eine Reise nach Petersfield zu planen.
Im Herbst 2001 war es so weit: Eine Gruppe anglophiler Leute fuhr hin und wurde vom dortigen Partnerschaftsverein herzlich aufgenommen. Der Besuch war ein großer Erfolg und schon damals wurden manche Freundschaften geschlossen, die bis heute andauern. Folge dieses Besuches war die Gründung des "Freundeskreis Warendorf - Petersfield" (FWP) im Januar 2003, und schon im Herbst empfing man die ersten Gäste aus Petersfield, die sehr angetan waren von unserer Stadt, aber besonders auch von der Gastfreundschaft der Partnerfamilien. Kein Wunder, dass sich seither Besuche und Gegenbesuche jährlich abwechseln.
Drei Jahre später wurde die aus privater Initiative gestartete Partnerschaft mit Petersfield auch offiziell von den beiden Städten besiegelt.

Schönheit in sanfter Hügellandschaft

Wie bei allen Partnerschaften bildet gegenseitiges Kennen- und Verstehenlernen von Sitten und Gebräuchen die Hauptmotivation: So ist es gar nicht leicht, einem Engländer zu erklären, was beim Schützenfest oder Mariä Himmelfahrt in Warendorf vor sich geht. Oder dass Fahrräder hier eine Rücktrittbremse haben: Sowas Merkwürdiges gibt es dort nicht, und Radfahren ist sowieso nicht sehr verbreitet im hügeligen Hampshire. Dafür ist aber unser "Kaffee und Kuchen" mit den vielen verschiedenen kalorienreichen Torten außerordentlich beliebt.
Auf der anderen Seite kann ein Besuch in einem englischen Pub für Deutsche durchaus eine Herausforderung sein: Man wird nicht bedient, sondern muss zur Schanktheke gehen und gleich bezahlen, wenn man etwas trinken will. Weihnachten verläuft auch ziemlich anders: Bunte Papiergirlanden, Parties, Christmas Crackers (Knaller, bei deren Explosion Minispielzeug und Zettel mit Witzen freigesetzt werden) und andere Merkwürdigkeiten verwundern den deutschen Besucher, der an sein gemütliches Familienweihnachten im Kerzenschein gewohnt ist.
Der Freundeskreis hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, solche Traditionen der Bevölkerung in Schulen, auf dem Weihnachtmarkt oder bei anderen Veranstaltungen näher zu bringen. Ebenso liegt uns die Vermittlung von Schüleraustauschen wie der gerade gestartete Austausch der Overbergschule mit der Herne Junior School am Herzen. Wir freuen uns, dass das Mariengymnasium seit 10 Jahren einen Austausch mit dem Petersfielder Churcher's College durchführt. Auch Praktikumsstellen konnten schon vermittelt werden. Interesse an solchen Aktivitäten? Wir versuchen zu helfen!



Eine facettenreiche Gastronomieszene hat Petersfield vorzuweisen. Hier der Pub Square Brewery, eine typische Eckkneipe.


"An almost perfect Englisch country town"

Petersfield liegt südwestlich von London in einem Gebiet von außergewöhnlicher Schönheit im Osten der Grafschaft Hampshire. Durchflossen von mehreren kleinen Wasserläufen liegt es eingebettet in der sanften Hügellandschaft der South Downs, wobei "Downs" hier abgeleitet ist von "dunes", im Deutschen "Dünen" oder "Hügel". Das Marktstädtchen wurde im 12. Jahrhundert gegründet und Schafhaltung sorgte für das Haupteinkommen der Bevölkerung. Davon zeugt noch die "Sheep Street", wo Schafe einst gehandelt wurden. Hier befinden sich auch einige urige, malerische Häuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Im Zentrum der Stadt steht St Peter's Church, die Petersfield ihren Namen gab. Diese Kirche beeindruckt durch ihre normannische Architektur, besonders durch den imposanten Chorbogen mit seinen Zickzackornamenten, der den Altarraum vom Rest der Kirche trennt.
Der Marktplatz wird dominiert von einem Reiterstandbild, das King William III darstellt, der zwar nichts mit Petersfield zu tun hat, der aber von Stiftern des Denkmals als Symbol von Freiheit und patriotischem Protestantismus verehrt wurde. Marktstände stehen hier zweimal die Woche und jeden ersten Sonntag im Monat findet hier der große Farmer's Market statt, gut besucht von Einheimischen, Leuten aus dem Umland und auch Touristen.
Um 1600 wurde Petersfield wichtig als Haltestation für den Kutschenverkehr zwischen London und Portsmouth, dem Haupthafen der britschen Marine. Hier wechselte man die Pferde und übernachtete, daher auch die recht große Zahl von urigen Gasthäusern und Kneipen: The Red Lion, The Green Dragon, The Dolphin, The Good Intent und andere.
Mit der Eröffnung der Bahnlinie verlor Petersfield zwar diese Bedeutung, aber heutzutage profitiert Petersfield von ihr: Per Bahn ist man in einer Stunde in London, ob von Berufs wegen oder um die kulturellen Angebote dort wahrzunehmen. In einer halben Stunde ist man aber auch in Portsmouth an der Küste, und diese Lage inmitten einer schönen Umgebung macht Petersfield für viele Menschen als Wohnort attraktiv. Schon im Jahre 1998 wurde Petersfield als Stadt mit der zweitbesten Lebensqualität in England ausgezeichnet.



"Rams walk" ist die Einkaufsmeile von Petersfield. Die Fußgängerzone der hübschen Stadt in der Grafschaft Hampshire lockt zum Bummeln

Bei einem Rundgang durch den Ort kann man viele alte historisch interessante Gebäude bewundern und große blaue Plaketten geben Erläuterungen zu ihnen.
Ein Besuch des kleinen, aber feinen Stadtmuseums lohnt sich, ebenso wie der Besuch der Flora Twort Art Gallery. Die Künstlerin Flora Twort (1893 - 1985) malte überwiegend Bilder mit lokalen Bezügen und hinterließ ihre Gemälde der Stadt.
An der High Street liegt auch der Physic Garden, ein hübscher Heilkräutergarten im Stile des 17. Jahrhunderts. Viele interessante Läden, besonders auch in der Fußgängerzone Rams Walk, laden zum Einkaufsbummel ein. Ein sehr beliebter Teil von Petersfield ist "The Heath", ein großes Gebiet wunderschönen Heidelandes mit einem etwa 22 Morgen großen See am Südostrand der Stadt. Hier kann man spazieren gehen, Boot fahren, im Winter eislaufen oder die Sportangebote des nahen Freizeitzentrums wahrnehmen. Das Gebiet ist aber auch historisch interessant: Zur Zeit untersuchen und katalogisieren Archäologen hier die Funde aus 21 Grabstätten aus der Bronzezeit.
Petersfield bietet alle Schulformen und eine breit aufgestellte Volkshochschule. Für ein reges kulturelles Leben sorgen Theatergruppen, Chöre und Orchestervereine, die die große Mehrzweckhalle für ihre Aufführungen nutzen können.
Aber auch Naturliebhaber kommen bei Wanderungen durch die South Downs voll auf ihre Kosten. Wie ein Reiseschriftsteller im Jahre 2000 schrieb, ist Petersfield "an almost perfect English country town".

berichtet im August 2015:



berichtet am 08. April 2015:



berichtet am 23. Oktober 2014:



berichtet am 23. Oktober 2014:


Besuch in England

Freundschaft mit Petersfield bei Fisch und Fritten vertieft

Warendorf (gl). "Thank you for your generous hospitality and friendship" - mit diesen Worten hat sich die Vorsitzende des Fteundeskreises Warendorf-Petersfleld (FWP), Ulrike Jäger, nach einem mehrtägigen Besuch in der Partnerstadt bedankt.
45 Warendorfer durften eine unvergessliche Besuchswoche erleben.
Nach der Ubernachtung in den englischen Familien gab der erste Tag genügend Raum, von den Gastgebern individuell geplante Unternehmungen zur Vertiefung persönlicher Kontakte zu nutzen. Der Abend führte Gäste und Gastgeber bei "fish and chips" zusammen.
Tags darauf ging es nach Beaulieu. Eine geruhsame Bootsfahrt bei strahlendem Sonnenschein trug dazu bei, die vielfältigen Eindrücke Revue passieren zu lassen.
London stand im Mittelpunkt des dritten Besuchstags. Beim Besuch der "Guildhall" waren die erst in jüngster Zeit der Öffent- lichkeit zugängig gemachten Überreste eines römischen Amphitheaters zu besichtigen; die Bildergalerie in der Grand Hall entführte die Betrachter in das viktorianische Zeitalter. Der Nachmittag galt der Erkundung des BBC-Gebäudes.
Der letzte Tag vor Ort versetzte die Warendorfer und die mitgereisten Gastgeber auch optisch in längst vergangene Zeitalter: Das "Iiving history museum" in Milestones bot nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Handels und der Industrie von Hampshire, sondern auch in das Leben der Bewohner zu dieser Zeit. Der "Edwardian Pub" sowie ein Cafe boten Gelegenheit, das Gesehene im Gespräch Revue passieren zu lassen.
Beim "farewell dinner" am letzten Abend trafen sich Besucher und Freunde vorerst zum letzten Mal. Caroline Lindenthal und Horst Breuer, bei der Stadt zuständig für die Angelegenheiten der Städtepartnerschaften, hatten die Gruppe nach Petersfield begleitet und überreichten mit humorigen Worten dem Twinning Committee die neue Flagge der Stadt Warendorf als Gastgeschenk. Warendorf-Schokolade ging an die Organisatoren der einzelnen Programmtage. Der FWP erhielt im Gegenzug ein Gemälde, das den Heath Pond (See) in Petersfield zeigt.



Mitglieder des Freundeskreises Warendorf-Petersfield haben bei ihrem Besuch in der englischen Partnerstadt Warendorfs
auch das Schloss Beaulieu besichtigt.




berichtet am 11. März 2014:




Ulrike Klapp löst Susan Bock ab

Warendorf (wst). Bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Warendorf-Petersfield im Hotel Emshof ist die langjährige Schriftführerin Ulrike Klapp einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt worden. Susan Bock, die den Verein seit 2008 geführt hatte, kandidierte nicht erneut. Sie will aber dem Vorstand weiterhin als Beisitzerin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Karin Sickmann wurde zur neuen Schriftführerin gewählt; bei Volker Wiebe erfolgte einstimmige Wiederwahl als Zweiter Vorsitzender, ebenso bei Christ´l Schneider als Kassiererin des Vereins.´

In ihrem Jahresrückblick listete Susan Bock die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr auf: "Die 20-jährige Partnerschaft von Barentin mit Petersfleld bescherte uns ein erlebnisreiches Wochenende mit einem Besuch von Schloss Windsor. Die Partnerschaften der Warendorfer Schulen mit denen aus Petersfield und die gegenseitige Vermittlung von Praktikantenstellen erfüllten unsere Vereine mit Leben. Der Besuch der 31 englischen Gäste im Sommer und der tolle Auftritt unseres Freundeskreises beim Weihnachtswäldchen rundeten ein ereignisreiches Jahr ab, das mit dem gemeinsamen Auftritt mit den Panto-People aus Telgte beendet wurde", berichtete Bock.
Als letzte Amtshandlung erklärte Susan Bock der Versammlung den Grund, warum sie nicht mehr als Vorsitzende kandidiere: "Die Queen hat jede Menge Enkel und denkt nicht daran zurückzutreten. Ich bekomme in Kürze ein Enkelchen - das soll nicht omalos aufwachsen", meinte sie mit einem Augenzwinkem. "Haltet weiter die Kontakte und baut sie aus, arbeitet weiter an einem gemeinsamen Europa", gab sie ihren Mitstreitern mit auf den Weg.
Ulrike Klapp stellte sich der Versammlung als Gründungsmitglied des Freundeskreises vor. "Ich weiß, dass ich in große Fußstapfen treten werde". Aber das Wichtigste ist für mich, dass ich Susan Bock danke. Der Dank von uns allen gilt einer Vorsitzenden, die nicht nur die Belange des Freundeskreises so engagiert und wirkungsvoll vertreten, sondern auch den Westfalen ein wenig den Stempel des englischen `Way of Life´ aufgedrückt hat".
Die Vorschau auf den Besuch in Petersfield ab dem 3. Oktober und ein Gedankenaustausch zur Gestaltung des zehnjährigen Bestehens der offiziellen Partnerschaft mit Petersfield standen am Ende der, Generalversammlung des Freundeskreises.


Tee-Zeit mit englischen Spezialitäten

Warendorf (ansu). Zu einer klassischen "Tea Time" hatte der Freundeskreis Warendorf-Petersfield, eingeladen. 30 Mitglieder des Vereins waren dem Ruf ins Hotel Mersch gefolgt, um dort einen geselligen Nachmittag zu verleben.
Neben einer abwechslungsreichen Auswahl an verschiedenen Teesorten kamen die Gäste in den Genuss von typischen Snacks wie "Scones", "Stiawberry jam" mit "Clotted cream" sowie Sandwiches und "Fruit tartlets". "Es ist alles sehr schön gemacht vom Hotel. Richtig englisch", zeigte sich Vereinsvorsitzende Susan Bock begeistert.
Unter den Gästen befanden sich auch die "Panto People" aus Telgte (Bild), die beim englischen Wochenende im Warendorfer Weihnachtswäldchen ihr Stück "Little Red Riding Hood and the Lost Shoe" aufgeführt hatten. Mit der Einladung zur "Tea Time" wollte sich der Freundeskreis bei den Akteuren bedanken.
Auch wenn das Rahmenpropramm ein typisch britisches war, konnte doch von einer multikulturellen Veranstaltung die Rede sein. Denn neben den englischsprachigen "Panto People" waren auch einige Gäste vom Deutsch Polnischen Freundeskreis Warendorf zugegen. "Wir freuen uns sehr, dass Sie gekommen sind", so Bock. Zu einem so genannte "Sing-along", zu deutsch "Mitsingen", luden die "Old Boys" Volker Wiebe (Gitarre), Klaus Artmann (Percussion, Gesang) und U1i Horst (Ukulele) ein. Sie warteten mit englischen Titeln auf und wurden vom Publikum tatkräftig unterstützt. Bild: Sulz

berichten am 16. November 2013:




Ganz im Zeichen der Städtefreundschaft: Die Vertreter der Freundes- und Arbeitskreise der Warendorfer
Partnerstädte haben das Programm für das Warendorfer Weihnachtswäldchen vorgestellt. Foto: Ossevorth


Warendorf - „Es wird ein Streifzug durch Europa“ sagt Bürgermeister Jochen Walter. Die Veranstalter arbeiten mit den Freundes- und Arbeitskreisen der Warendorfer Partnerstädte zusammen. Am 29. November wird das Weihnachts-Wäldchen eröffnet und von da an läuft er 17 Tage. An den Wochenenden stehen jeweils die Partnerstädte im Vordergrund

Das Warendorfer-Weihnachtswäldchen ist in diesem Jahr international: „Es wird ein Streifzug durch Europa“ sagt Bürgermeister Jochen Walter. Die Veranstalter arbeiten mit den Freundes- und Arbeitskreisen der Warendorfer Partnerstädte zusammen. Am 29. November öffnet der Markt, und von da an läuft er 17 Tage lang. An den Wochenenden stehen jeweils die Partnerstädte im Vordergrund: Am 30 November und 1. Dezember findet das Englisch-Irische Wochenende mit einem neuinterpretierten Theaterstück und einem Bastel-Angebot für Kinder statt. Es wird von dem Freundeskreis Warendorf-Petersfield und dem Deutsch-Irischen Freundeskreis gestaltet.

Das zweite Wochenende organisiert die Deutsch-Französische Gesellschaft. Es werden deutsche Weihnachtsmärchen mit französischem Einschlag vorgelesen. Das letzte Wochenende steht im Zeichen Polens. Korbflechter aus dem Nachbarland zeigen ihre Handwerkskunst, und es werden süße Weihnachtsspezialitäten nach polnischem Rezept angeboten.

Die polnischen Weidenflechter werden, wie die anderen 22 Kunsthandwerker auch, an jedem der Markttage im Weihnachtswäldchen vertreten sein. Für das leibliche Wohl sorgt wieder Wirt André Pöppelmann, der unter anderem die traditionellen Eintöpfe servieren wird. Auch ein Mittagsangebot gibt es. Die Warendorfer Bürgerstiftung verkauft nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wieder Lose, mit denen das Projekt „Musik im Altenheim“ unterstützt wird. Zu gewinnen gibt es „Weihnachtsgeld“ und Sachpreise.

Das beliebte Suchspiel im Wäldchen wird gemeinsam mit den Warendorfer Kaufleuten angeboten. Wer das Lösungswort findet, kann eine Reise nach Pavilly gewinnen.

berichtet am 30. August 2013:


Das Abschiednehmen fiel englischen Gästen und Deutschen Gastgebern nicht leicht nach einem mehrtägigen interessanten Besuchsprogramm

Deutsch-britische Kontakte in lebendiger Partnerschaft

Warendorf (gl). Die deutsch-britische Freundschaft in Warendorf ist lebendig. Das zeigt ein Besuch von 30 Gästen aus der Partnerstadt Petersfield.

Seit mehr als 10 Jahren haben immer wieder Besuchergruppen aus der Grafschaft Hampshire an der Südküste Englands, eine Stunde südlich von London gelegen, Warendorf besucht, und seither sind viele Kontakte zwischen Schulen, Vereinen und auf privater Ebene entstanden. Alle Petersfielder waren auch diemal privat untergebracht in Warendorf, Milte, Freckenhorst, Hoetmar und Everswinkel.
Ein buntes Programm, das der Vorstand des Freundeskreises Warendorf Petersfield ausgearbeitet hat, begeisterte die Gäste. Unter anderem stand die Landwirtschaft mit Besichtigung örtlicher landwirtschaftlicher Museen und einem modernen Milchviehbetrieb auf dem Programm. Am Abend trafen Gäste und Gastgeber zum "Social Evening", um Erlebnisse in gemütlicher Runde auszutauschen.
Am Morgen danach stand die Dr.-Oetker-Welt in Bielefeld auf dem Programm. Den nächsten Besuchstag hatten Gastgeber und Gäste zur freien Verfügung. So freuten sich Lukas und Anna Sophie Schnecking, mit 13 und 14 Jahren die jüngsten Gastgeber, ihrem Besuch die Wuppertaler Schwebebahn zu zeigen. Stadtgeschichte und Gartenwelten begeisterten die Gäste am Sonntag, denn die Vorsitzenden Susan Bock und Volker Wiebe hatten einen Ausflug nach Tecklenburg und Dörenthe geplant. Auch ein Spaziergang durch die Nachbarstadt Telgte und eine Führung von Dr. Anja Schöne, stellvertretende Museumsleiterin durch das Museum für religiöse Kultur RELiGIO regte zu Gesprächen an - wobei viele Teilnehmer an der ungeschriebenen Regel festhalten, bei den abwechselnden Besuchen in Deutschland und England die jeweilige Landessprache zu verwenden.

Mit einem sommerlichen Abschiedsessen, dem "Farewell Dinner" in einem Lokal der Warendorfer Altstadt klang der diesjährige Besuch aus - musikalisch heiter untermalt von der Band "The Old Boys", die sich auf der deutschen Partnerschaftsseite gebildet hat. In den Reden der Vorsitzenden Susan Bock und Jill Clarke, des englischen Bürgermeisters Peter Marshall und Klaus Artmann, dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Warendorf, wurden die Begegnungen der Woche anschaulich zusammengefasst - Europa wächst zusammen, "indem wir uns gegenseitig besuchen und näher kennen lernen" - dies ist der Kerngedanke der Partnerschaften, war der Tenor der Reden. Jill Clarke sprach bereits die Einladung für den Gegenbesuch aus.
Bürger, die sich für die englische Partnerschaft interessieren, können sich melden bei Susan Bock, Telefon 02581-7574.

   
 
Vize-Bürgermeister Klaus Artmann(r) überreichte
Peter Marshall, Bürgermeister aus Petersfield, beim
"Farewell Dinner" eine Präsentpackung "Warendorfer
Pferdeäpfel"

berichten am 30. August 2013:

Backpulver und Schwebebahn
Gäste aus Petersfield genießen ein buntes Programm / Gegenbesuch ist bereits geplant


Gäste aus Petersfield verbrachten eine interessante Woche in der Partnerstadt Warendorf

Warendorf. Letzte Woche war es soweit: Nach mehr als zwölfstündiger Fahrt und Erreichen des Festlandes durch den Eurotunnel treffen die Gäste aus der englischen Partnerstadt Petersfield in Warendorf ein für einen einwöchigen Besuch. Seit mehr als zehn Jahren besuchen die Engländer aus der Grafschaft Hampshire an der Südkiste Englands, eine Stunde südlich von London gelegen, die Pferdestadt und seither sind viele Kontakte zwischen Schulen, Vereinen und auf privater Ebene entstanden. Auch in diesem Jahr sind alle Petersfielder privat untergebracht in Warendorf, Milte, Freckenhorst, Hoetmar und Everswinkel.
Ein buntes Programm, das der Vorstand des Freundeskreises Warendorf Petersfield ausgearbeitet hat, begeisterte die Gäste. Am Donnerstag stand die Landwirtschaft gestern und heute mit Besichtigung örtlicher landwirtschaftlicher Museen und einem modernen Milchviehbetrieb auf dem Programm. Anschaulich wurde, wie ressourcenschonend Landwirtschaft heute arbeitet. An diesem ersten gemeinsamen Abend trafen sich abschließend alle zum traditionellen "Social Evening", um Erlebnisse des letzten Jahres in gemütlicher Runde auszutauschen. Was aus den landwirtschaftlichen Produkten entsteht, überraschte die Besucher am nächsten Tag, als die Dr.-Oetker-Welt in Bielefeld besucht wurde. Die Geschichte begann vor über hundert Jahren mit der Erfindung des Backin Backpulvers begann, heute ist das Familienunternehmen zu einem der größten Markenartikelunternehmen der Ernährungsindustrie heran gewachseä und auch auf dem enelischen Markt vertreten. Von dem hohen Qualitätsstandard der Backartikel und Plzzen konnten sich die deutschen und englischen Besucher bei der Verkostung genussvoll überzeugen. Am Abend bei den Gastgebern wurden dann Pläne für den nächsten Tag geschmiedet, der den Gästen frei zur Verfügung stand. Lukas und Anna Sophie Schnecking, mit 1l und 14 Jahren die jüngsten Gastgeber, freuten sich, ihrem Besuch die Wuppertaler Schwebebahn zu zeigen: "Die einzige Schwebebahn nördlich der Alpen wollte ich mir immer schon einmal ansehen, da fahren wir doch zusammen hin!"
Stadtgeschichte und Gartenwelten begeisterten die Gäste am Sonntag - die Vorsitzenden Susan Bock und Volker Wiebe hatten einen Ausflug nach Tecklenburg und Dörenthe geplant, begleitet von sonnigem Wetter ein weiterer HöhePunkt des Besuches.
Auch ein Spaziergang durch die Nachbarstadt Telgte und eine Führung von Dr. Anja Schöne, stellvertretende Museumsleiterin durch das Museum für religiöse Kultur RELIGIO regte zu angeregten Gesprächen zwischen den Engländern und deutschen Gastgebern an - wobei viele Teilnehmer an der ungeschriebenen Regel festhalten, bei den abwechselnden Besuchen in Deutschland und England die jeweilige Landesspiache zu verwenden.
Mit einem sommerlichen Abschiedsessen, dem "Farewell Dinner" in einem Lokal der Warendorfer Altstadt klang der diesjährige Besuch aus - musikalisch heiter untermalt von der Band "The Old Boys", die sich auf der deutschen Partnerschaftsseite gebildet hat. In den Reden der Vorsitzenden Susan Bock und Jill Clarke, des englischen Bürgermeisters Peter Marshall und Klaus Artmann, dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Warendorf, wurden die Begegnungen der Woche anschaulich zusammengefasst Europa wächst zusammen, indem wir uns gegenseitig besuchen und näher kennen lernen - dies ist der Kerngedanke der Partnerschaften, den beide Städte mit ihrer Gastfreundschaft intensiv leben.
Ein herzlicher Dank gilt allen Gastgebern. Am Dienstag Morgen wurden die Gäste winkend und mit Taschentüchern in der Hand verabschiedet, mit Ausblick auf den nächsten Sommer - Jill Clarke sprach bereits die Einladung für den Gegenbesuch aus.
Bürger, die sich für die englische Partnerschaft interessieren, können sich melden bei Susan Bock, Telefon 75 74.

Dreiecks-Gipfeltreffen in Petersfield



Führten intensive Gespräche in Petersfield: (v. l.) Peter Lesniak, Klaus Artmann, Susan Bock,
Michel Bentot, Phil Chapman, Claude Rigot, Ulrike Klapp, Christl Schneider, Jaques und
Martine Halliez.


Warendorf (gl) - Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Petersfield und Barentin sind auch Vertreter des Freundeskreises Petersfield-Warendorf nach Großbritannien gereist. Susan Bock, Ulrike Klapp, Christ’l Schneider sowie Klaus Artmann erlebten dort ein besonders Programm.

Während des Festakts erklärten die Bürgermeister der drei Partnerstädte – darunter auch Jochen Walter–, dass es ein gemeinsames Ziel sei, den europäischen Gedanken durch die bestehenden Partnerschaften zu festigen und auszubauen.
In den intensiven Arbeitsgesprächen an den folgenden Besuchstagen waren sich alle Beteiligten einig, dass man es nicht bei Absichtserklärungen belassen könne, sondern die Umsetzung dieser Gedanken in Aktivitäten Vorrang haben müsse. Es sei unabdingbar, Kontakte, aber vor allem auch Begegnungen von Sportgruppen oder Interessengemeinschaften nicht nur anzustoßen sondern möglichst auf Dauer zu implementieren. Nur so könne sich jenes interkulturelle Verständnis entwickeln, das die Grundlage für ein Zusammenwachsen der Europäischen Gemeinschaft darstelle.
Neben dem Arbeitsprogramm hatte das Petersfielder Komitee auch ein Besuchsprogramm ausgearbeitet, das die gemeinsame Historie der drei Länder besonders hervorhob: In der Stadt Winchester wurden die eindrucksvolle Kathedrale sowie die „Great Hall“ nahegebracht; Windsor Castle beeindruckte durch seine wechselvolle Geschichte und die Königin, die man in ihrem Wagen sah. Das Zusammentreffen der drei Partnerschaftsorganisationen stellte hohe Anforderungen an die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmer, die in den drei Tagen nicht nur miteinander in drei Sprachen kommunizierten, sondern auch besonders in den Arbeitsgesprächen Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Belange und Interessen der Partner aufweisen mussten.
Klaus Artmann gab im Namen des Partnerschaftskomitees sowie in Stellvertretung für den Warendorfer Bürgermeister der Hoffnung Ausdruck, dass es Begegnungen sind, die den Gedanken der Europäischen Gemeinschaft mit Inhalt füllen.

berichten am 10. Mai 2013:

Partnerschaft Petersfield
Auf die Jugend setzen



Feierten Jubiläum (v.l.): Foto:


Warendorf - Anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Partnerschaft Petersfield – Barentin“ waren auch die Vorstandsmitglieder (Susan Bock, Ulrike Klapp, Christ’l Schneider sowie Klaus Artmann) des Freundeskreises Warendorf – Petersfield als langjähriger Partner beider Städte zu den Feierlichkeiten eingeladen.

Während des Festaktes am Freitagabend erklärten die Bürgermeister der drei Partnerstädte, dass es ein gemeinsames Ziel sei, den europäischen Gedanken durch die bestehenden Partnerschaften zu festigen und auszubauen.
In den intensiven Arbeitsgesprächen waren sich alle Beteiligten einig, dass man es nicht bei Absichtserklärungen belassen kann. Vor allem gilt es, dabei auf die Jugend zu setzen, die das Zusammenwachsen der europäischen Gemeinschaft in der Zukunft gestalten muss. Daher sind Aktivitäten zu initiieren, welche die Jugend über bereits bestehende Schüleraustauschprogramme hinaus ansprechen und einbinden. Es ist unabdingbar, Kontakte aber vor allem auch Begegnungen von beispielsweise Sportgruppen oder Interessengemeinschaften nicht nur anzustoßen, sondern möglichst auf Dauer zu implementieren.
Neben dem Arbeitsprogramm hatte das Petersfielder Komitee auch ein Besuchsprogramm ausgearbeitet, das die gemeinsame Historie der drei Länder besonders hervorhob: In der Stadt Winchester wurden die eindrucksvolle Kathedrale sowie die „Great Hall“ durch äußerst kompetente Führungen nahegebracht; Windsor Castle beeindruckte durch seine wechselvolle Geschichte, die ungeplant einen aktuellen Bezug bekam: man erspähte die Königin, die ihren Wohnsitz im Auto verließ…..
Das Zusammentreffen der drei Partnerschaftsorganisationen stellte hohe Anforderungen an die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmer, die in den drei Tagen nicht nur miteinander in drei Sprachen kommunizieren, sondern auch besonders in den Arbeitsgesprächen Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Belange und Interessen der Partner aufweisen mussten. Hierbei ist es von besonderer Bedeutung, dass sich die französische Delegation unter der Leitung des Barentiner Bürgermeisters Michel Bentot erkennbar um die Intensivierung der Kontakte bemüht. Klaus Artmann gab im Namen des Partnerschaftskomitees sowie in Stellvertretung für den Warendorfer Bürgermeister der Hoffnung Ausdruck, dass es Begegnungen sind, die den Gedanken der europäischen Gemeinschaft mit Inhalt füllen.

berichten am 19. April 2013:

Hoetmarerin in Petersfield
Echte Freunde gefunden und Sprache verbessert


Katharina Ruthmann aus Hoetmar absolvierte ein
dreimonatiges Praktikum an der Herne Junior School
in Petersfield. Das Bild zeigt die angehende Lehrerin
für Englisch und Geschichte vor dem bekannten
Riesenrad „London Eye“. Foto: privat


Hoetmar -„Besonders an England haben mich die Gastfreundlichkeit und die Hilfsbereitschaft der Menschen beeindruckt. Zu einigen Leuten sind echte Freundschaften entstanden“, erzählt Katharina Ruthmann. Die 24-jährige Hoetmarerin, die in Münster Geschichte und Englisch auf Lehramt studiert, absolvierte bis Mitte April ein dreimonatiges Praktikum an der Herne Junior School in Petersfield. Gleichzeitig nutzte sie die Möglichkeit, Land, Menschen und Kultur in Warendorfs Partnerstadt näher kennenzulernen.
Von Stephan Ohlmeier

Der Kontakt in die 15 000 Einwohner große Stadt im Süden Englands war über den Freundeskreis Warendorf-Petersfield entstanden, der in den vergangenen Jahren unter anderem eine Verbindung zwischen der hiesigen Overbergschule und der Herne Junior School aufgebaut hat.
„An meiner Schule wurde ich herzlich willkommen geheißen und sofort als vollwertiges Mitglied des Lehrerkollegiums anerkannt“, freut sich Katharina Ruthmann. Sie habe an Konferenzen oder sogenannten „Workshops“ teilnehmen dürfen.
An der relativ großen Schule, die die Klassen drei bis sechs beherbergt und pro Jahrgangsstufe wiederum aus drei bis vier Klassen à 30 Schüler besteht, unterrichtete die Hoetmarin überwiegend Deutsch in den fünften Klassen. Des Weiteren unterstützte sie die Lehrer im Englisch- und Mathematikunterricht, beantwortete den Kindern ihre Fragen und half nach Schulschluss bei der Organisation des „Film Clubs“ oder des „Football Clubs“. „Anders als in Deutschland wird der Unterricht in der Regel mit einer Power-Point-Präsentation abgehalten. Jeder Klassenraum hat einen Computer, Beamter, ein Smartboard und entsprechende Lautsprecher“, so die angehende Lehrerin.

Ein besonderes Highlight sei die Begleitung „ihrer“ fünften Klasse als Aufsichtsperson auf der Klassenfahrt nach Fairthorne Manor gewesen. Zudem sei sie mit einer dritten Klasse für einen Tag ins „British Museum“ nach London gefahren.
Während der drei Monate lebte Katharina Ruthmann in drei englischen Gastfamilien, allesamt Mitglieder der „Twinning Association“ zur Miete. Die „Twinning Association“ ist das englische Gegenstück zum Freundeskreis Warendorf-Petersfield. „Die Familien waren überaus aufgeschlossen und haben mich in ihr Familienleben integriert.
Neben dem allgemeinen Zusammenleben konnte ich so die britische Kultur und die Essgewohnheiten näher kennenlernen.“
Diese Erfahrungen habe sie, trotz des strengen Winters, bei Besuchen in englischen Städten wie London, Bath, Brighton oder Winchester vertieft und sich so auch ein wenig vom Schulalltag abgelenkt.
Das dreimonatige Praktikum an der Herne Junior School in der Warendorfer Partnerstadt Petersfield hat die Hoetmarin darin bestärkt, Lehrerin zu werden: „Ich habe mich rundum wohl gefühlt und die Arbeit mit den Kindern sehr genossen. “ Den Aufenthalt in England würde sie jederzeit wiederholen, zumal sie auch ihre Sprachkompetenz deutlich verbessern konnte. Abschließend wünscht sie sich, „dass die neu geknüpften Kontakte und Freundschaften dauerhaft Bestand haben.“

berichten am 09. April 2013:

Schüler aus Petersfield zu Gast am MGW
Freundschaft demonstriert


Gäste aus England: Zum neunten Mal findet zurzeit eine Schülerbegegnung zwischen Petersfield und Warendorf statt.
Bis Freitag (12. April) sind die 33 Schüler (27 Jungen und sechs Mädchen) noch in Warendorfer Gastfamilien
untergebracht, nehmen am Schulunterricht des Mariengymnasiums teil und unternehmen Ausflüge. Foto: Edler


Warendorf - Zum neunten Mal findet zurzeit eine Schülerbegegnung zwischen Petersfield und Warendorf statt. Doris Kaiser, stellvertretende Warendorfer Bürgermeisterin, begrüßte die Gäste gestern im Historischen Rathaus. Sie sprach von einem wichtigen Austausch auf Schulebene – ein Zeichen der Freundschaft und des Friedens. Deshalb sei es wichtig, den Inhalt des Schüleraustausches immer wieder neu mit Leben zu füllen.
Von Joachim Edler

Zum neunten Mal findet zurzeit eine Schülerbegegnung zwischen Petersfield und Warendorf statt. Doris Kaiser, stellvertretende Warendorfer Bürgermeisterin, begrüßte die Gäste gestern im Historischen Rathaus. Sie sprach von einem wichtigen Austausch auf Schulebene – ein Zeichen der Freundschaft und des Friedens. Deshalb sei es wichtig, den Inhalt des Schüleraustausches immer wieder neu mit Leben zu füllen. Dass dieser Austausch bereits zum neunten Male stattfindet, sei für Doris Kaiser ein Zeichen dafür, dass die Begegnungen auf beiden Seiten wichtig und ernst genommen werden. Sie wünschte den Schülern schöne und spannende Tage in der Emsstadt und erinnerte an die Leinenweberstadt Warendorf. Selbst der Königshof in London und Goethes Mutter gehörten zu den Kunden der Warendorfer Linnenweber.
Bis Freitag (12. April) sind die 33 Schüler (27 Jungen und sechs Mädchen) noch in Warendorfer Gastfamilien untergebracht, nehmen am Schulunterricht des Mariengymnasiums teil und unternehmen Ausflüge ins Phantasialand, zur Firma Oetker in Bielefeld oder zur Pott‘s Brauerei. Die Gastschüler sind 14 und 15 Jahre alt und lernen seit fast zwei Jahren Deutsch. Begleitet wird die englische Schülergruppe von Ian Crossmann, Deutschlehrer am Churchers College, von Helga und David Groves und von Phillipa Sykes. Doris Kaiser dankte allen Lehrern, die den Austausch schon seit mehreren Jahren betreuen.
Viel Wissenswertes über Warendorf erfuhren die englischen Schüler bereits gestern bei einer Stadtführung von Susan Bock, ehemalige Englischlehrerin am Mariengymnasium, Initiatorin des Schüleraustausches und Vorstandsmitglied des Freundeskreis Petersfield. Bereits Ende April ist ein Gegenbesuch geplant. Vom 30. April bis 7. Mai fahren MGW-Schüler nach Petersfield, wo sie ebenfalls ein interessantes Programm erwartet. Englischlehrer des Mariengymnasium begleiten die Gruppe.
Bei der im Jahre 2006 geschlossenen Partnerschaft zwischen Warendorf und dem englischen Petersfield handelt es sich um eine so genannte „Dreieckspartnerschaft“, denn Petersfield ist bereits seit 1993 auch Partnerstadt von Barentin. Im Jahr 2003 - zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Warendorf/Barentin - kam es zu ersten offiziellen Kontakten.

berichtet am 19. Februar 2013:



Teilnahme am Programm gehört bei Petersfield-Besuch zur Pflicht

Warendorf (ap). Das Programm steht, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wenn ab dem 21. August die Gäste aus der Partnerstadt Petexsfield die Emsstadt besuchen, erwarten sie zahlreiche Aktivitäten und Unternehmungen,

Der Fteundeskreis Warendorf- Petersfleld hat sich bereits mächtig ins Zeug gelegt, um den Aufenthalt für die Engländer möglichst spannend zv gestalten. Stellvertretender Vorsitzender Volker Wiebe stellte einige Punkte während der Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonntagabend im Hotel "Emshof" bereits vor.
Geplant sind unter anderem Fahrten nach Bielefeld mit Besichtigung der Oetker-Werke, Tecklenburg und Telgte. Das traditionelle,, Fairwell Dinner" wird gemeinsam im Hotel "Im Engel" eingenommen.
Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres seien das Konzert im Theater am Wall mit Steve Hicks und Lynn Gouldbourne sowie die Fahrt nach Petersfield gewesen.
"Es sollte für uns doch selbstverständlich sein, dass wir die für uns geplanten Veranstaltungen auch besuchen, wenn wird in Petersfield zu Gast sind", berichtete Volker Wiebe. Das vom Partnerschaftskomitee in Petersfield gestaltete Programm sei im vergangenen Jahr von Warendorfer Seite nicht so gut angenommen worden, wie es sich die Engländer gewünscht hätten. "Wer so ein Programm nicht möchte, muss zu Hause bleiben oder eine Pauschalreise buchen." Beschlossen wurde daher am Sonntag, dass zumindest der Kostenbeitrag für das vorbereitete Programm von den Fahrtteilnehmern stets zu zahlen sei.
In seinem Jahresrückblick erinnerte Wiebe an Muriel Kent und Dieter Schnettler, die beide im vergangenen Jahr verstorben sind und sich für den Freundeskreis eingesetzt hatten. Muriel Kent, Frau des ehemaligen Bürgermeisters John Kent, war in Warendorf immer gern gesehener Gast. Vor allem Schülern des Paul-Spiegel-Berufskollegs wird die Grande Dame der "TWinning Assocciation" noch in sehr guter Erinnerung sein: In der Adventszeit feierte sie regelmäßig mit den Schülern das englische Weihnachtsfest. Gemeinsam wurden dabei englische Spezialitäten zubereitet.

Auftritt 24. Januar 2013 im Gasthof Diepenbrock, 48351 Everswinkel

berichten am 22. Januar 2013:

„Bühne frei!“
Konzertant, kabarettistisch und kurios


Foto:nn
Everswinkel. „Bühne frei!“ heißt es an diesem Donnerstag (24. Januar) wieder im Gasthof Diepenbrock, und damit beginnt die diesjährige Serie von fünf Kleinkunst-Abenden. Stand bei der Jubilä-umsshow im November die Musik im Vordergrund, so darf sich das heimische Publikum diesmal auch auf spannende Wortbeiträge freuen.
Nicht immer sind sich Presse und Publikum einig, wenn es um Kultur geht. Das gilt wohl überall auf der Welt. Bei diesem Projekt des Everswinkeler Kulturkreises allerdings gibt es bislang einhellig positive Stimmen. Mit „Bühne frei!“ ist es gelungen, eine ganz neue Art der Veranstaltung ins Vitus-Dorf zu bringen – und die kommt an.
Am morgigen Donnerstag (24. Januar) beginnt die diesjährige Serie von fünf Abenden. Drei Mal im Frühjahr und zwei Mal im Herbst steht die Kleinkunst wieder im Fokus des Interesses. Stand bei der Jubiläumsshow im November die Musik im Vordergrund, so darf sich das heimische Publikum diesmal auch auf spannende Wortbeiträge freuen.
Der Nebenberufs-Kabarettist Jörg Eggerts ist in Everswinkel kein Unbekannter mehr, war er doch bereits einmal auf der Kleinkunstbühne zu Gast. Und wieder geht es richtig zur Sache: Mit dem Einfühlungsvermögen eines Landmetzgers äußert er sich unter anderem zu Bestattungsinstituten für Frauen und zur Öko-Bilanz von Kleinkunst-Besuchern.
Der Wahl-Münsterländer Jörg von Winterfeld steht schon seit über 20 Jahren auf den Bühnen Deutschlands. Mit Liebe zur Sprache und immer einer ordentlichen Portion Wahnsinn marodiert er lustvoll in komödiantischen Gefilden. Unter anderem konnte man ihn bei Night Wash bewundern, jetzt macht er in Everswinkel Station.
Nicht nur arrivierte Künstler sind willkommen, immer wieder bietet der Kulturkreis gerne jungen Leuten ein Forum zur Präsentation ihres Könnens. Die „Stunning Hoboes“ kommen aus Everswinkel, Freckenhorst und Warendorf und gehen gemeinsam auf das Mariengymnasium Warendorf. Sie covern gekonnt Rock- und Pop Songs.
„Pantos“ sind beliebte Bühnenshows, die von Dezember bis Februar in Großbritannien Hochsaison haben und eine einmalige Mischung aus Gesang, Tanz, Slapstick, Verkleidungen, Wortwitz sind, eben ein „Panto“. Auf die Everswinkeler Kleinkunstbühne gebracht wird das Ganze von „The Panto People“, einer deutsch-englischen Theatergruppe.
Vor etwa einem Jahr heizten Lukas Hilleke und Christoph Strotmann zusammen mit den anderen Mitgliedern ihrer Band „The Supersonic Racoons“ dem Saal ein. Diesmal schlagen sie leisere Töne an. Mit Akustikgitarre und Bass spielen die beiden Musiker selbst geschriebene Lieder und Coversongs.
Wie immer beginnt die Veranstaltung im Gasthof Diepenbrock um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Alle Informationen auch im Internet:

berichten am 14. Januar 2013:

Jour fixe unter dem Motto „Die wilde 13“
Beelen bringt die Kultur nach Warendorf


Deftige Vorstellung: Briten mögen‘s bekanntlich schrill. Foto: Trautner

Warendorf - Mit Beelener Importen ist der Jour fixe in das neue Jahr gestartet.
Von Beate Trautner

Wie schön, wenn man sich auf Bewährtes verlassen kann. So startete pünktlich zum Jahresbeginn am vergangenen Freitag der beliebte „Jour fixe“ im Dachtheater des Theater am Wall. Wie gewohnt, war für Spätankömmlinge kein Sitzplatz mehr zu ergattern.
Das Publikum nahm es gelassen und war begeistert. Und weil Gewohntes so gut tut, stand das Dream-Team unter Warendorfs Moderatoren, Birgit Lücke und Winfried Grohe, auf der Kleinkunstbühne des TaW.
„Alles fängt so chaotisch an, wie das letzte Jahr aufgehört hat“, merkt Winfried Grohe entspannt an. „Vergessen Sie das ankündigte Programm.“ Denn wie gewohnt, kam auch beim ersten Jour fixe des Jahres wieder alles anders als angekündigt. So passte der Cocktail des Monats, „Chicago Freestyle“, gut ins Programm. Was drin ist? „Alkohol mit Saft“, erklärt Grohe knapp.
Der erste Jour fixe 2013 war fest in Beelener Hand: Den Start bestritt der A-Capella-Chor des Männergesangsvereins Concordia 1877 Beelen unter Leitung von Reinhold Reiker. Er unterhielt das Publikum nicht nur mit seinem Gesang, sondern moderierte und witzelte zwischen den Liedern. So bekam das Publikum nicht nur Lieder von Roger Cicero und Udo Jürgens zu hören, es erfuhr auch, wie der Chor seine Aufstellung gefunden hat. „Stellen wir uns doch im Halbkreis auf“, einigte an sich während der Proben. „Halbkreis mit K oder mit G?“ An Halbgreise erinnert der aktive Männerchor zwar nicht, dennoch ein gelungener Gag.
Das G für Greis nahm auch Dieter Lohmann in einem seiner Gedichte auf: „Wenn eine hübsche Frau zu dir „junger Mann“ sagt, dann weißt du, dass du alt bist.“
Aber vor den verbalen Ausbrüchen des Beeleners Dieter Lohmann wurde es erst einmal „very british“. „The Panto People“, eine deutsch-englische Gruppe rund um Caroline Dreher weihte die Westfalen in den Ablauf des britischen „Panto“ ein. Briten mögen‘s bekanntlich schrill. Und so ging es auf der Bühne recht bunt zu. „Pantomimes“ sind das typisch britische Theatervergnügen zur Weihnachtszeit bei dem gesungen, getanzt und rumgealbert wird. „Pantos“ basieren zwar meist auf Kindergeschichten oder Märchen, begeistern aber auch Erwachsene, denn sie enthalten politische Anspielungen und anzügliche Witze.
Dass die weibliche Hauptrolle in den Pantos von einem Mann gespielt wird, kommt aus der Zeit Shakespeares. Damals seien Frauen auf der Bühne nicht erlaubt gewesen, Männer mussten ihre Rollen übernehmen.
Anschließend war der Beelener Lyriker Dieter Lohmann am Zuge. Lohmann avancierte mit Gedichten aus seinem gerade erschienen dritten Buch nicht nur zum Highlight des Abends, er verlangte den Lachmuskeln des Publikums einiges ab. Dieter Lohmann macht den Alltag lustig.
Es sind nicht die großen Zusammenhänge, die Lohmann interessieren und niederschreibt. Es sind Geschichten seines Alltags. Zum Beispiel, wenn er übers Essen schreibt: Aus dem Hauptgang „Kasseler unter der Haube“ wird bei ihm „Ein Hesse heiratet“. Gerade seine Schilderungen der Normalität sind es, die begeistern. Dabei zeigt er sich als genauer Beobachter, der jeder Situation etwas Heiteres abgewinnen kann und in seinen Gedichten dem Alltag die Schärfe nimmt. Er lässt er keine Nuance aus. Selbst, wenn er am Ende als Depp dasteht, etwa als bester Kunde der zuvor so verhassten Tupper-Partys. Oder seine Erfahrungen mit einem Call-Center: „Guten Tag, bei uns sind alle Plätze besetzt, wir helfen gerne, nur nicht jetzt.“ Obwohl Lohmann seine Alltagsergüsse mit einer dicken Portion Selbstironie vorträgt und eigene unfreiwillige Erlebnisse schildert, erkennen die Zuhörer in vielen Texten sich selbst wieder. Zwischendurch muss Lohmann Pausen machen, so herzlich lachen die Zuhörer.
Weitere Gedichte hat Dieter Lohmann in den Bänden „Gesammelte Gedanken – Was einem in Beelen so einfiel (2005) und „Ein Gedicht kommt vorbei! – Gesammelte Gedanken (2007) veröffentlicht.
Am Ende kehrte der erste Jour fixe des Jahres mit dem Männergesangsvereins Concordia 1877 Beelen wieder zum Anfang zurück. Auf Wunsch gab es zum Abschluss Lieder, bei denen das Publikum mitsingen konnte.

berichtet am 05. Dezember 2012:





Von Ragtime bis zur englischen Folkmusik

Warendorf (ap) "Echt toll hier, die Bühne ist größer als mein Appartement", meinte Steve Hicks schmunzelnd. Der Musiker zeigte am Sonntagabend nicht nur eine ganze Menge britischen Humor, sondern ein ebenso atemberaubendes wie mitreißendes Gitarrenspiel.
Hicks war nicht allein in die Emsstadt gekommen. Ohne seine Partnerin Lynn Goulbourn wäre das musikalisch wohl vielseitigste britische Musikduo nicht komplett. Eingeladen zu diesem musikalischen Ereignis hatte der Freundeskreis Petersfield ins Dachtheater des Theaters am Wall. Den vielen Zuschauern wurde ein abwechslungsreiches und interessantes Programm gebooten. Von Ragtime über englische und amerikanische Folkmusik reichte die Palette der Lieder. Einfühlsam wusste Lynn Goulbourn mit warm timbrierter Stimme vor allem keltischen Liedern oder auch einem Schlaflied aus dem Nordosten Englands einen angenehmen Charakter zu verleihen. Höhepunkte aber waren die Eigenkompositionen des Duos und die musikalischen Bearbeitungen bekannter und berühmter Musikstücke. Da wurde der Led-Zeppelin-Klassiker "Stairway to Heaven" in neuem Gewand von der eher langsam zu erklimmenden Treppe zu einem rasanten Aufzug, so dass die Finger des Gitarristen Hicks förmlich qualmten. Gefallen beim Publikum fand auch die Interpretation des Beatles-Klassikers "A hard Day's Night". Mit hoher Spielkunst wagte sich der Musiker dann auch noch an Wolfgang Amadeus Mozarts Klaviersonate "Türkischer Marsch", den wohl kaum einer der Zuhörer jemals in solch einer Variante gehört haben dürfte.

berichten am 13. August 2012:
Delegation aus Olesnica zu Gast in Warendorf
Wenn aus Partnern Freunde werden




Viele waren der Einladung des Warendorfer Bürgermeisters gefolgt und kamen
am Sonntagnachmittag zu einem gemütlichen Grillabend am Sonntag. Unter den
Teilnehmern befanden sich nicht nur Ratsmitglieder und Verantwortliche der
verschiedenen Partnerschaftsvereine, sondern auch Vertreter der Warendorfer Schulen.
Foto: Stavesand



Warendorf - Warendorf „Es ist doch schön, in so einem globalen Dorf zu wohnen“, übersetzte Adalbert Wojtakowski, Vorsitzender des deutsch-polnischen Freundeskreises, die Worte von Jan Brons, Bürgermeister aus Olesnica, Warendorfs polnischer Partnerstadt. Und dass Brons damit den Nagel auf den Kopf getroffen hat, sah man am Sonntagnachmittag, als Bürgermeister Jochen Walter nicht nur die polnische Delegation aus Olesnica zu einem Grillabend in der Landvolkshochschule Freckenhorst eingeladen hatte, sondern auch Vertreter der anderen Partnerschaftsvereine Warendorfs.
Von Meena Stavesand

„Es ist doch schön, in so einem globalen Dorf zu wohnen“, übersetzte Adalbert Wojtakowski, Vorsitzender des deutsch-polnischen Freundeskreises, die Worte von Jan Brons, Bürgermeister aus Olesnica, Warendorfs polnischer Partnerstadt. Und dass Brons damit den Nagel auf den Kopf getroffen hat, sah man am Sonntagnachmittag, als Bürgermeister Jochen Walter nicht nur die polnische Delegation aus Olesnica zu einem Grillabend in der Landvolkshochschule Freckenhorst eingeladen hatte, sondern auch Vertreter der anderen Partnerschaftsvereine Warendorfs.
„Uns ist es ein besonderes Anliegen, unsere Partnerstädte untereinander bekannt zu machen“, erklärt Maria Kunstleve von der Stadt Warendorf. „Wir profitieren doch alle von europäischen Kontakten. So ein Netzwerk ist in der heutigen Zeit nicht nur angenehm, sondern auch hilfreich.“
Und so planen die Städte Olesnica, Pavilly, Petersfield, Barentin und Warendorf auch gemeinsame Projekte. Eine Idee, die aber noch nicht ganz spruchreif ist, besprechen die Städte zurzeit. Kunstleve: „Wir haben angedacht, ob wir zu Weihnachten den Warendorfer Bürgern weihnachtliche Sitten, Gebräuche oder Gewohnheiten aus den anderen Städten näherbringen.“
Darüber hinaus werden auch Schulaustausche geplant. Das Augustin-Wibbelt-Gymnasium und das Laurentianum haben da schon konkrete Pläne – zum Mariengymnasium wurde vor kurzem ein erster Kontakt nach Olesnica hergestellt.
Der polnische Bürgermeister Jan Brons, der gestern mit Warendorfs erstem Bürger, Jochen Walter ,den Grill anwarf, freut sich auf eine lange, gemeinsame Zukunft: „Wir wollen das Fundament festigen, das wir bereits geschaffen haben, und vor allem unsere partnerschaftliche Energie in die jungen Leute investieren“, übersetzt Adalbert Wojtakowski.
Bürgermeister Jochen Walter sagte abschließend: „Partnerstadt bedeutet bei uns Freundschaftsstadt, so vertraut wie wir mittlerweile sind.“

berichtet am 18. Juli 2012:

Olympische spiele können beginnen
Läufer tragen die Fackel durch Petersfield



Ein besonderer Augenblick für die Warendorfer Partnerstadt Petersfield, für deren
Einwohner und für die Gäste aus der Emsstadt. Der Olympische Fackelzug führt auf seinem
Weg nach London durch die Stadt in Südenglend. Fackeltrgäger auf diesem Abschnitt ist
Thilo Macharowsky


Warendorf / Petersfield (gl). Für die Menschen, die als Fackelträger ausgewählt worden waren, um das Olympische Feuer durch Petersfield zu tragen, war es eine besondere Auszeichnung. Alle Läufer haben durch besonderes soziales Engagement und ihren persönlichen Einsatz für Sport auf sich aufmerksam gemacht.

Diese Menschen standen im Zentrum, als am Montag tausende Zuschauer die Fackelträger durch Warendorfs Partnerstadt in England begleiteten - exakt zwölf Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in London. Hunderte Schulkinder aus den Grafschaften East Hampshire und West Sussex hatten schulfrei bekommen, um mit ihren Eltern in die Stadt zu strömen und an diesem historischen Ereignis teilzunehmen - die Jüngsten verfolgten das Spektakel auf großen Bildschirmen in ihren Schulen.
Obwohl große Mengen an Zuschauern nach Petersfield gekommen waren, verlief der Fackellauf reibungslos. Viele Helfer säumten die Strecke, so dass die Zuschauer ohne Absperrung iive dabei sein konnten. Cafes, Geschäfte und Restaurants boten den Besuchern ab dem frühen Morgen "Olympisches Frühstück" und "Olympischen Kuchen" mit Minialurfackeln an.
Phil Chapman, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Petersfield, sagte: ,,Es ist sehr früh am Morgen, aber es ist für die Stadt eine Ehre, dass sie für die Olympische Strecke ausgewählt worden ist. Ich denke, dass es für alle Warendorfer etwas Besonderes ist, an dem hlstorischen Ereignis teilzunehmen."
Am Montagmorgen um 8.42 Uhr war es soweit: Die Kirchenglocken von Sankt Peter läuteten, als die Läufer mit der Fackel auf die Strecke einbogen, unter ihnen der 17-jährige Adam Massey. der einzige gebürtige petersfielder Läufer. Viel Stimmung kam durch das Straßen-Entertainment auf, viele Schulen und Vereine wie die Shakespeare-Gesellschaft aus Petersfield gestalteten das Rahmenprogramm. Den letzten Abschnitt der Strecke entlang des Churcher's Colleges, der PartnerschuLe des Mariengymnasiums in Warendorf, absolvierte einer der zwei deutschen Läufer, Thilo Macharowsky (41) aus Roedermark. Macharowsky erlebte diesen Moment zusammen mit seiner Frau und der fünfjährigen Tochter Lisa. So lange er denken kann, habe er Sport getrieben, Handbail als Teamsport in seiner Jugend, Tennis als strategischen Sport, bei dem es auf Technik und Geschwindigkeit ankommt. "AIs Fackelträger gehöre ich zum Olympischen Team 2012 - das zählt für mich, meine Familie und meine Freunde. Ich fühle mich geehrt und bin fasziniert. Ich hoffe, dass ich die Fackel gut ins Ziel bringe", betonte Macharowsky.
Die Fackel ist seit Mitte Mai an vielen historischen Orten und Gebäuden entlang getragen worden und wird auf dem Weg zum Oiympia- Stadion in London über den Trafalgar Platz und entlang des Buckingham Palastes getragen.
Mehr über Petersfield unter: www.freundeskreis- warendorf-petersfield.de



berichten am 17. Juli 2012:




Warendorfer und Petersfielder Gastgeber, unter ihnen Hannelore Peitsch, Anna Sophie und
Lukas Schnecking, Christine und PeterLesniak, Alex und Phil Chapman Foto: NN



Warendorfer erleben Olympisches Feuer in Petersfield

Schulfrei für den Fackellauf

Warendorf / Petersfield - Die Olympischen Spiele in London können beginnen – acht glückliche Läufer tragen die Olympische Fackel durch Petersfields Straßen. Die Warendorfer Delegation in deer englischen Partnerstadt ist dabei.


Die Olympischen Spiele in London können beginnen – acht glückliche Läufer tragen die Olympische Fackel durch Petersfields
Straßen. Es ist eine besondere Auszeichnung für die Menschen, die als Fackelträger ausgewählt wurden, um das Olympische Feuer durch Petersfield zu tragen. Alle Läufer zeichnen sich durch besonderes soziales Engagement und ihren persönlichen Einsatz für Sport aus. Diese Menschen standen im Zentrum, als am Montag tausende Zuschauer die Fackelträger durch Warendorfs Partnerstadt in England begleiteten – zwölf Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in London.
Hunderte Schulkinder aus den Grafschaften East Hampshire und West Sussex hatten schulfrei bekommen, um mit ihren Eltern in die Stadt zu kommen und an diesem historischen Ereignis teilzunehmen – die jüngsten verfolgten das Spektakel auf großen Bildschirmen in ihren Schulen. Obwohl große Mengen Zuschauer nach Petersfield gekommen waren, verlief der Fackellauf reibungslos. Viele Helfer säumten die Strecke, so dass die Zuschauer ohne Absperrung live dabei waren.
Cafes, Geschäfte und Restaurants boten den Besuchern ab dem frühen Morgen „Olympisches Frühstück“ und Olympischen Kuchen mit Miniaturfackeln an. Phil Chapman, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Petersfield, sagte: „Es ist sehr früh am Morgen, aber es ist für die Stadt eine Ehre, dass sie für die Olympische Strecke ausgewählt wurde. Ich denke, dass es für alle Warendorfer etwas Besonderes ist, an dem historischen Ereignis teilzunehmen.“
Am Montagmorgen um 8.42 Uhr war es soweit: Die Kirchenglocken von Sankt Peter läuteten, als die Fackel mit den Läufern auf die Strecke einbiegt, unter ihnen der 17-jährige Adam Massey, der einzige gebürtige Petersfielder Läufer. Viel Stimmung kam auf durch das Straßen-Entertainment, viele Schulen und Vereine wie die Shakespeare-Gesellschaft aus Petersfield gestalteten das Rahmenprogramm.
Den letzten Abschnitt der Strecke entlang des Churcher’s Colleges, der Partnerschule des Mariengymnasiums in Warendorf, lief einer der zwei deutschen Läufer: Thilo Macharowsky (47) aus Roedermark. Macharowsky erlebt diesen Moment zusammen mit seiner Frau und der fünfjährigen Tochter Lisa. So lang er denken kann, hat er Sport getrieben, Handball als Teamsport in seiner Jugend, Tennis als strategischen Sport,bei dem es auf Technik und Geschwindigkeit ankommt. „Als Fackelträger gehöre ich zum Olympischen Team 2012 – das zählt für mich, meine Familie und meine Freunde. Ich fühle mich geehrt und fasziniert, ich hoffe, dass ich die Fackel gut ins Ziel bringe.“
Die Fackel ist seit Mitte Mai an vielen historischen Orten und Gebäuden entlang getragen worden und wird auf dem Weg zum Olympia-Stadium in London über den Trafalgar Platz und entlang des Buckingham Palastes getragen.
Mehr über Petersfield unter:http://www.freundeskreis-warendorf-petersfield.de



berichtet am 17. Juli 2012:





Gäste aus Warendorf haben in Petersfield den Olympischen Fackellauf beobachtet.



Beim Olympischen Fackellauf mit dabei

Warendorf / Petersfield (gl) - Eine Reisegruppe aus Warendorf, die gegenwärtig in der Partnerstadt Petersfield in Südengland weilt, hat dort einen gan besonderen Moment miterlebt: Der Olympische Fackelzug führte auf seinem Weg nach London jetzt durch den Ort.
Für die Menschen, die als Fackelträger ausgewählt worden waren, um das Olympische Feuer durch Petersfield zu tragen, war es eine besondere Auszeichnung. Alle Läufer haben durch besonderes soziales Engagement und ihren persönlichen Einsatz für Sport auf sich aufmerksam gemacht. Diese Menschen standen im Zentrum, als am Montag tausende Zuschauer die Fackelträger durch Warendorfs Partnerstadt in England begleiteten – exakt zwölf Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in London. Hunderte Schulkinder aus den Grafschaften East Hampshire und West Sussex hatten schulfrei bekommen, um mit ihren Eltern in die Stadt zu strömen und an diesem historischen Ereignis teilzunehmen – die Jüngsten verfolgten das Spektakel auf großen Bildschirmen in ihren Schulen. Obwohl große Mengen an Zuschauern nach Petersfield gekommen waren, verlief der Fackellauf reibungslos. Viele Helfer säumten die Strecke, so dass die Zuschauer ohne Absperrung live dabei sein konnten. Cafés, Geschäfte und Restaurants boten den Besuchern ab dem frühen Morgen „Olympisches Frühstück“ und „Olympischen Kuchen“ mit Miniaturfackeln an. Phil Chapman, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Petersfield, sagte: „Es ist sehr früh am Morgen, aber es ist für die Stadt eine Ehre, dass sie für die Olympische Strecke ausgewählt worden ist. Ich denke, dass es für alle Warendorfer etwas Besonderes ist, an dem historischen Ereignis teilzunehmen.“ Am Montagmorgen um 8.42 Uhr war es soweit: Die Kirchenglocken von Sankt Peter läuteten, als die Läufer mit der Fackel auf die Strecke einbogen, unter ihnen der 17-jährige Adam Massey, der einzige gebürtige Petersfielder Läufer. Viel Stimmung kam durch das Straßen-Entertainment auf, viele Schulen und Vereine wie die Shakespeare-Gesellschaft aus Petersfield gestalteten das Rahmenprogramm. Den letzten Abschnitt der Strecke entlang des Churcher’s Colleges, der Partnerschule des Mariengymnasiums in Warendorf, absolvierte einer der zwei deutschen Läufer, Thilo Macharowsky (47) aus Roedermark. Macharowsky erlebte diesen Moment zusammen mit seiner Frau und der fünfjährigen Tochter Lisa. So lange er denken kann, habe er Sport getrieben, Handball als Teamsport in seiner Jugend, Tennis als strategischen Sport, bei dem es auf Technik und Geschwindigkeit ankommt. „Als Fackelträger gehöre ich zum Olympischen Team 2012 – das zählt für mich, meine Familie und meine Freunde. Ich fühle mich geehrt und bin fasziniert. Ich hoffe, dass ich die Fackel gut ins Ziel bringe“, betonte Macharowsky. Die Fackel ist seit Mitte Mai an vielen historischen Orten und Gebäuden entlang getragen worden und wird auf dem Weg zum Olympia-Stadion in London über den Trafalgar Platz und entlang des Buckingham Palastes getragen.



berichtet am 17. Juli 2012:



  
Die Warendorfer Gäste und Petersfielder Gastgeber     Die Burg Arundel in Hampshire entpuppte sich für die
haben unter anderem eine typische englische Privat-            Reisegruppe aus Warendorf als geschichtsträchtige Attraktion
brauerei besichtigt



Gotische Burg Arundel einst Ort für Glaubenskämpfe

Warendorf / Petersfield - Während in Warendorfs Partnerstadt Petersfield die letzten Vorbereitungen für den Olympischen Fackellauf getroffen wurden, zeigten die Gastgeber den 40 Warendorfern Sehenswürdigkeiten der Grafschaft Hampshire.
Während in Warendorfs Partnerstadt Petersfield die letzten Vorbereitungen für den Olympischen Fackellauf getroffen wurden, zeigten die Gastgeber den 40 Warendorfern Sehenswürdigkeiten der Grafschaft Hampshire.
„Die gotische Burg Arundel wurde erst vor hundert Jahren gebaut“, erklärt Gill Clarke, die 2. Vorsitzende des Petersfielder Partnerschaftskomitees. Rund um den Burgfried spielten sich Glaubenskämpfe zwischen der katholischen Kirche und der Kirche von England ab. Symbolisch ist heute noch die Burgkapelle in der Mitte geteilt und anglikanische Pfarrkirche und katholische Kapelle zugleich.
Nach einem echt englischen Mittagessen im Pub mit Fish und Chips oder „Tangelefoot Pie“, einem typischen Fleischgericht im Teigmantel, erkundete die Warendorfer Reisegruppe das angrenzende Feuchtgebiet am Fluss Arun, in dem Stockenten, Kormorane und verschiedene Singschwäne bei einer Boots-Safari oder zu Fuß beobachtet werden konnten.
Mehrere Warendorfer wanderten unter sachkundiger Führung von Volker Wiebe (2. Vorsitzender des Freundeskreises Warendorf Petersfield) auf dem Weitwanderweg „South Downs Way“, der durch Petersfield führt. „Die Ausweisung der Landschaft South Downs als Nationalpark erhöht die Attraktivität unserer Stadt“, glaubt Phil Chapman, der Vorsitzende des englischen Partnerschaftskomitees. Neuerdings gibt es dort auch eine Leihstation für E-Bikes und ausgewiesene Radwege, auf denen die Natur – und urtypischen Pubs – erkundet werden können.
www.freundeskreis-warendorf-petersfield.de



berichten am 16. Juli 2012:




Münsterländer testen englisches Bier: Die Freundeskreise aus Warendorf
und Petersfield besuchten bei ihrer Tour auch eine Privatbrauerei. Foto: NN



Warendorfer wandern durch Südengland

Boots-Safari in Arundel

Warendorf / Petersfield - Während in Warendorfs Partnerstadt Petersfield die letzten Vorbereitungen für den Olympischen Fackellauf getroffen wurden, zeigten die Gastgeber den 40 Warendorfern Sehenswürdigkeiten der Grafschaft Hampshire.
Während in Warendorfs Partnerstadt Petersfield die letzten Vorbereitungen für den Olympischen Fackellauf getroffen wurden, zeigten die Gastgeber den 40 Warendorfern Sehenswürdigkeiten der Grafschaft Hampshire.
„Die gotische Burg Arundel wurde erst vor hundert Jahren gebaut“, erklärt Gill Clarke, die 2. Vorsitzende des Petersfielder Partnerschaftskomitees. Rund um den Burgfried spielten sich Glaubenskämpfe zwischen der katholischen Kirche und der Kirche von England ab. Symbolisch ist heute noch die Burgkapelle in der Mitte geteilt und anglikanische Pfarrkirche und katholische Kapelle zugleich.
Nach einem echt englischen Mittagessen im Pub mit Fish und Chips oder „Tangelefoot Pie“, einem typischen Fleischgericht im Teigmantel, erkundete die Warendorfer Reisegruppe das angrenzende Feuchtgebiet am Fluss Arun, in dem Stockenten, Kormorane und verschiedene Singschwäne bei einer Boots-Safari oder zu Fuß beobachtet werden konnten.
Mehrere Warendorfer wanderten unter sachkundiger Führung von Volker Wiebe (2. Vorsitzender des Freundeskreises Warendorf Petersfield) auf dem Weitwanderweg „South Downs Way“, der durch Petersfield führt. „Die Ausweisung der Landschaft South Downs als Nationalpark erhöht die Attraktivität unserer Stadt“, glaubt Phil Chapman, der Vorsitzende des englischen Partnerschaftskomitees. Neuerdings gibt es dort auch eine Leihstation für E-Bikes und ausgewiesene Radwege, auf denen die Natur – und urtypischen Pubs – erkundet werden können.
www.freundeskreis-warendorf-petersfield.de



berichten am 14. Juli 2012:




Very british: Der Freundeskreis Warendorf-Petersfield unterwegs in Portsmouth. Foto: NN



Das Wetter ist sehr britisch

Warendorf/Petersfield - Nach 13 Stunden Fahrt durch drei europäische Nachbarländer war die Begeisterung groß, als der Reisebus des Freundeskreises Warendorf-Petersfield den Marktplatz der Partnerstadt in England erreichte und herzlich empfangen wurde. Durch die Olympischen Spiele waren die Sicherheitskontrollen für die Einreisenden am Fährhafen in Calais deutlich strenger als zuvor.
Nach der ersten Übernachtung in den englischen Familien trafen sich die Warendorfer und ihre Gastgeber aus Petersfield zum ersten gemeinsamen Ausflug zur Hafenstadt Portsmouth. Es gab bereits viele Neuigkeiten auszutauschen, denn erst vor zwei Tagen wurde beispielsweise der „house-pipe-ban“ aufgehoben, der die Privatnutzung von Wasser stark reglementierte. Nun dürfen Gärten wieder bewässert und Autos zu Hause gewaschen werden. Allerdings ist auch Petersfield nicht verschont geblieben von den seit April anhaltenden Regenfällen, dem britischen Wetter, das Reisende auch im Sommer immer wieder überrascht.
Portsmouth bietet einen großen Reichtum an Sehenswürdigkeiten und Zeugnissen der englischen Seefahrtsgeschichte. Während der Hafenrundfahrt erwartete die Warendorfer ein erstaunlicher Anblick: Wie vom Wind verschoben tauchte der vierstöckige Heckaufbau des wohl berühmtesten englischen Schiffes auf, das auch heute noch jedermann kennt: die HMS Victory. Mit diesem Flaggschiff gewann Admiral Nelson 1805 die Seeschlacht von Trafalgar gegen Napoleon – Großbritannien wurde zur Weltmacht.
Am Nachmittag ging es zum Abschluss in nur 50 Sekunden auf den 170 Meter hohen Spinnaker Tower. Von diesem spektakulären Turm, der die Form eines Spinnaker-Segels hat, genoss die Reisegruppe auch bei Regenwetter den 350-Grad-Blick über die Stadt, den Hafen und bis zur Insel Wight. „Da muss man schon schwindelfrei sein“, berichten Lukas und Anna Sophie Schnecking, die jüngsten Mitreisenden, die aus 100 Metern Höhe durch den gläsernen Fußboden nach unten schauten.
Die Vorsitzenden der englischen und deutschen Partnerschaftsgruppe, Phil Chapman und Susan Bock, schmunzeln, als sie die Gruppe zur Schlossbesichtigung von Arundel Castle am nächsten Tag einladen: „Sonnenschein könnte es bis morgen Mittag geben - the weather is very british!“.
Nach dem „feuchten“ Tagesausflug klang der Abend dann mit englischem Dinner und typischen Gerichten wie Yorkschem Pudding und apple pie inden Gastfamilien aus.

berichtet am 09. Juli 2012:


Trotz des typisch britischen Regenwetters haben die Reisenden aus Warendorf in
der englischen Hafenstadt Portsmouth einen interessanten Tag verlebt.



Warendorfer Freundeskreis in Petersfield

Warendorf (gl) - Nach 13 Stunden Fahrt sind Mitglieder des Freundeskreises Warendorf-Petersfield auf dem Marktplatz der Partnerstadt in England empfangen worden. Aufgrund der bevorstehenden Olympischen Spiele waren die Sicherheitskontrollen für die Einreisenden diesmal deutlich strenger.
Nach der ersten Übernachtung in den englischen Familien trafen sich die Warendorfer und ihre Gastgeber aus Petersfield zum ersten gemeinsamen Ausflug. Ziel war die Hafenstadt Portsmouth. Während der Hafenrundfahrt erwartete die Warendorfer ein erstaunlicher Anblick, denn es tauchte der vierstöckige Heckaufbau der HMS Victory auf. Mit diesem Flaggschiff gewann Admiral Nelson 1805 die Seeschlacht von Trafalgar gegen Napoleon, und Großbritannien wurde damals zur Weltmacht.

Blick vom Spinnaker Tower
Am Nachmittag ging es in nur 50 Sekunden auf den modernen, 170 Meter hohen Spinnaker Tower. Von diesem spektakulären Turm, der die Form eines Spinnaker-Segels hat, genoss die Reisegruppe den Rundumblick über die Stadt, den Hafen und bis zur Insel Wight.

Wetter „very british“

Die Vorsitzenden der englischen und deutschen Partnerschaftsgruppe, Phil Chapman und Susan Bock, schmunzelten, als sie die Gruppe zur Schlossbesichtigung von Arundel Castle für den nächsten Tag einluden: „Sonnenschein könnte es bis morgen Mittag geben – the weather is very british!“ Nach dem „feuchten“ Tagesausflug klang der Abend mit englischem Dinner in den Gastfamilien aus.



berichtet am 09. Juli 2012:

Olympischer Fackellauf wird ein Highlight bei Petersfieldbesuch



Typisch britisch präsentiert sich Warendorfs
Partnerstadt Petersfield,die der Freundeskreis
wieder besucht. Bild: Wiebe-Brinkmann
   
Die Olympische Fackel - hier in
der Hand von Fußball-Ikone
David Beckmann wird durch Petersfield getragen.

Warendorf (gl). Warendorfer besuchen ihre Partnerstadt in England - und machen sich auf den Weg zum Olympischen Fackellauf.

Was für den einen noch nach Ewigkeit aussieht, rückt für die 40 reisenden Mitglieder des Freundeskreises Warendorf - Petersfield in greifbare Nähe, die an diesem Mittwoch zur Partnerstadt Petersfield nach England aufbrechen werden: Der Beginn der Olympischen Sommerspiele kündigt sich durch den Fackellauf an, der von Land´s End über die Äußeren Hebriden ins Olympiastadion nach Stratfort führt.
Die Olympische Fackel ist mit 800 Gramm eine der leichtesten in der Gesschichte der Olympischen Spiele. Die 8000 Löcher des goldgefärbten Aluminiummantels repräsentieren die 8000 Läufer, die die Flamme über 12 000 Kilometer weit tragen. In Großbritannien wird die Fackel zu Land, zu Wasser und in der Luft, mit einem Kanalboot, Pferd, der Straßenbahn, Heißluftballon, der Eisenbahn und in einem Motorrad-Beiwagen transportiert. Es werden über 1000 Orte passiert, die von 95 Prozent der Bevölkerung ohne großen Aufwand erreicht werden können.
"Das Olymische Feuer wird Millionen von Menschen in Großbritannien in einer unvergleichlichen Art und Weise verbinden ", sagte der Olympia-Organisationschef Sebastian Coe. Am 13. und 16. Juli ist es dann so weit: die Fackel in der Hafenstadt Portsmouth angekommen und anschließend durch die Partnerstadt Petersfield getragen - dies wird sicher eines der Highlights werden während des einwöchigen Besuchs der Partnerstadt.
Neben diesem sportlichen Großereignis werden auch diesen Sommer wieder landschaftliche und kulturelle Besonderheiten erkundet: so wird die Insel Wight an der Südküste Englands besucht und der Nationalpark Southdowns erwandert.



  und   berichten am 07. Juni 2012:







Gartenparty der Queen in Warendorf

Männer in eleganten Sommeranzügen und Frauen gekleidet mit festlichem Hutschmuck - keine englische Gartenparty ohne Kleiderordnung. Am vergangenen Samstag lud der Vorstand des Freundeskreises Petersfield alle anderen Vorstände der einzelnen Städtepartnerschaften von Warendorf zur Gartenparty ein.
Dass so viele Aktive der Einladung zu englischen Scones und Sandwiches zu Englischem Tee folgten, war auch für Maria Kunstleve, zuständig für die Städtepartnerschaften der Stadtverwaltung Warendorf "Ein Zeichen für den lebendigen Austausch mit Freunden in den europäischen Nachbarstädten".
Es wurden viele Ideen ausgetauscht zur weiteren Entwicklung der Städtepartnerschaften und auch zur Vorbereitung gemeinsamer Projekte. Überraschend war der Besuch der englischen Queen, die sämtliche Vorstände per Ritterschlag ehrte. Ein besonderes Highlight stellte auch die musikalische Untermalung durch die Band "Old Boys" und Sängerin Margret Lutter dar. Für dieses Jahr stehen noch mehrere Begegnungen auf dem Programm.
Als nächstes werden die Warendorfer vom 11. bis 18. Juli die englischen Freunde in Petersfield besuchen. Im September reist eine Warendorfer Delegation zu den Europatagen nach Olesnica in Polen und vom 16. bis 18. November besuchen Warendorfer Schüler aller weiterführenden Schulen den Vorlesewettbewerb in Barentin/Frankreich. Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Ansprechpartnern finden Sie im Internet unter www.warendorf.de/partnerstaedte.
Fotos und Bericht von:
Manuela Gold-Schnecking

Die Westfälischen Nachrichten berichtet am 17. April 2012:


Bis zum 21. April sind die 14 Schüler (vier Jungen und zehn Mädchen) aus Petersfield in Warendorfer Gastfamilien
untergebracht, nehmen am Schulunterricht des Mariengymnasiums teil und unternehmen Ausflüge Foto: Edler




Warendorf - Zum achten Mal fand eine Schülerbegegnung zwischen Petersfield und Warendorf statt. Von Joachim Edler

Doris Kaiser sprach von einer „blühenden Partnerschaft“ und erinnerte an die Leinenweberstadt Warendorf. Selbst der Königshof in London und Goethes Mutter gehörten zu den Kunden der Warendorfer Linnenweber. Bis zum 21. April sind die 14 Schüler (vier Jungen und zehn Mädchen) noch in Warendorfer Gastfamilien untergebracht, nehmen am Schulunterricht des Mariengymnasiums teil und unternehmen Ausflüge ins Phantasialand oder zur Firma Oetker in Bielefeld. Begleitet wird die englische Schülergruppe von Ian Crossmann, Deutschlehrer am Churchers College, und von Helga und David Groves. Viel Wissenswertes über Warendorf erfuhren die englischen Schüler bei einer Stadtführung von Susan Bock, ehemalige Englischlehrerin am Mariengymnasium, Initiatorin des Schüleraustausches und Vorstandsmitglied des Freundeskreis Petersfield. Bereits im Mai ist ein Gegenbesuch geplant. Vom 9. bis 16. Mai fahren MGW-Schüler nach Petersfield, wo sie ebenfalls ein interessantes Programm erwartet.



berichtet am 28. Februar 2012:


Freundeskreis mit bewährtem Vorstandsteam an der Spitze


Der alte Vorstand des Freundeskreisers Warendorf-Petersfield ist auch der neue: (v.l.) Klaus Artmann, Susan Bock, Dr. Theo Höchst,
Christel Schneider, Ulrike Klapp, Hannelore Peitzsch, Margret Oer, Volker Wiebe und Pressewartin Manuela Gold-Schnecking.
Bild: Stock




Warendorf (wst). Der alte Vorstand ist auch der neue beim Freundeskreis Warendorf-Petersfield. Denn alle Vorstandsmitglieder erklärten sich für eine erneute Kandidatur bereit und wurden während der Jahreshauptversammlung am Sonntagabend im Hotel "Emshof" einstimmig wiedergewählt. So bleibt Susan Bock für weitere zwei Jahre Vorsitzende. Volker Wiebe ihr Stellvertreter, Ulrike Klapp Schriftführerin, Christel Schneider Kassenwartin und Dr. Theo Höchst, Margret Oer. Hannelore Peitzsch und KIaus Artmann Beisitzer. Die Pressearbeit wird künftig von Manuela Gold-Schnecking erledigt.
"Das mache ich am liebsten" begann Susan Bock ihren Rückblick auf ein überaus aktives Vereinsjahr. "Mit den vertieften Kontakten zwischen Bürgern aus Warendorf und Petersfield, dem kulturellen Austausch und gegenseitigem Verstehen und nicht zuletzt den gemeinsamen vergnüglichen Aktivitäten haben wir unsere satzungsgemäßen Ziele mehr als erreicht", meinte sie. Höhepunkt sei der Besuch von 40 Bürgern aus Petersfield gewesen, "die sich innigst nochmals einen Aufenthalt während des Heimatfestes Mariä Himmelfahrt gewünscht" hätten.
In ihrem Ausblick kündigte Susan Bock an, dass man künftig den Stadtrat über die Aktivitäten des Freundeskreises informieren wolle. Dazu wurde am Schluss der Versammlung eine Präsentation gezeigt, die umfassend über die Aufgaben, Tätigkeiten und Erfolge des Freundeskreises informierte. Die Vorsitzende freute sich besonders, dass eine Grundschule aus Petersfield um Kontaktaufnahme zu einer deutschen Schule gebeten hätte. Meistens sei das ja umgekehrt. So werde nun die Overbergschule in Kontakt mit einer Primary-School in Petersfield treten. Auch die Schüleraustauschaktionen mit dem Mariengymnasium und die Experience-Praktika sollen weiter gefördert werden.
Der Kassenbericht durch Christel Schneider wies ein solides Plus aus, die Kassenprüfer attestierten grundsolide Buchführung. Vorstand und Kassiererin wurden daraufhin einstimmig entlastet.

"Die Westfälischen Nachrichten" berichteten am 27. Februar 2012:


Prima Klima im Verein




Der Vorstand des Freundeskreises Petersfield (v. l.): Klaus Artmann, Susan Bock, Dr. Theo Höchst,Christ‘l Schneider,
Ulrike Klapp, Hannelore Peitzsch, Margret Oer, Volker Wiebe, Manuela Gold-Schnecking (Pressesprecherin). Foto: Stavesand


Warendorf - Alle sind zufrieden: Im Freundeskreis Petersfield läuft die Arbeit rund.

„Es kann nur laufen, wenn der Vorstand gut zusammenarbeitet“, erklärte die neue und alte Vorsitzende Susan Bock bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Petersfield-Warendorf.
Die Zufriedenheit des Vereins zeigte nicht nur die Entlastung des Vorstands an diesem Abend, sondern auch die einstimmige Wiederwahl. Wahlleiter Wolfgang Jäger ließ auch über die Kassenprüfer abstimmen. Dieses Amt übernehmen ab sofort Detlef Gumula und Horst Rauen. Neue Pressesprecherin ist Manuela Gold-Schnecking.
Neben der Wahl stand ein Rückblick auf das Jahr 2011 auf dem Programm. „Höhepunkt war natürlich der Besuch aus Petersfield an Mariä Himmelfahrt im August“, erklärt Bock. Sie habe danach viele Dankeskarten und Briefe aus England erhalten. Einer der Gäste schrieb: „We have some very good friends in Warendorf“ (Wir haben einige sehr gute Freunde in Warendorf) und machte damit das gute Klima der Städtepartnerschaft zwischen Warendorf und Petersfield deutlich.
Susan Bock ließ den Aufenthalt der 42 Engländer Revue passieren mit dem Besuch in Münster und Soest und dem Mariä-Himmelfahrt-Fest in Warendorf, bei dem sie und Klaus Artmann als Stadtführer fungierten.
„Besonders erfreulich finde ich“, so Bock, „dass eine Grundschule in England Kontakt zu einer Grundschule hier bei uns gesucht hat.“ Normalerweise sei dies umgekehrt. Die Vorsitzende stellte einen Kontakt mit der Overbergschule her. „Das läuft“, freut sie sich.
Bei der Versammlung gab es auch einen Ausblick auf 2012. Im Mittelpunkt steht eine Fahrt der Warendorfer nach Petersfield im Juli. Bis jetzt gibt es über 40 Anmeldungen, was eine organisatorische und logistische Meisterleistung erfordere, hieß es.

berichtet am 05. Dezember 2011:


Papierkrone, skurrile Witze und knifflige Spielzeuge sorgten beim ersten Christmas-Dinner des Freundeskreises Warendorf-Petersfield im Hotel Mersch für gute Stimmung und "tischübergreifende" Kommunikation.
Bild: Poschmann


Knallbonbons und skurrile Witze

Warendorf (ap). Sie kann's einfach nicht lassen. Susan Bock, Vorsitzende des Freundeskreises Warendorf-Petersfield, lässt zu besonderen Anlässen gerne mal die "Queen" heraushängen, Natürlich ist das nicht wörtlich zu nehmen, fehlte ihr doch am Freitagabend die passende Handtasche zur Garderobe. "Die rote ist einfach zu klein", sagte Bock sichtlich amüsiert.


Dabei war der Abend im Hotel Mersch selbst höchst ungewöhnlich. Ein "English Christmas Dinner" mit allem Zipp und Zapp stand auf dem Programm des Freundeskreises. Und das war auch für Martina Mersch und die Küche des Hotels eine kleine Herausforderung, die allerdings mit Bravour gemeistert wurde.
Zur Auflockerung gab's zunächst einen kleinen Sherry und ein bisschen "Smalltalk". Da Münsterländer bekanntermaßen ihre Begelsterung sehr zurückhaltend zeigen, kamen die bei engllschen Weihnachtsfeiern üblichen "Christmas-Cracker" ins Spiel. Und die erwiesen sich als echte Kracher des Abends. Schließlich handelte es sich nicht um einen Knabberartikel, sondern um mit allerlei "Nützlichkeiten" gefüllte Knallbonbons. Zum einen war da die Papierkrone, ohne die es in England keine Weihnachtsfeier gibt. Ebenfalls enthäIt ein Knallbonbon ein Spielzeug.
Eine echte Herausforderung an die Sprachkenntnisse sind allerdings immer wieder die kleinen Zettelchen mit englischen Witzen, die schon manch einen an den Rand der Verzweiflung gebracht haben. Das alles fördert natürlich nicht nur die Kommunikation, sondern ebenso die gute Laune.
Als dann noch der Stellvertretende Bürgermeister Klaus Arlmann (Percussion), Volker Wiebe (Gitarre) und Ulrich Horst (Ukulele) ais "Old Boygroup" rockige Weihnachtslieder anstimmten, die Petersfield-Flagge gehisst wurde und "Roast Turkey with Bacon Rolls" serviert wurden, war die englische Weihnacht ganz nah.



"Die Westfälischen Nachrichten" berichteten am 27. August 2011:

Die Freundschaft vertieft



Warendorf - Sieben Tage lang waren 40 Besucher aus Petersfield zu Gast bei Freunden in Warendorf. Neben vielen Besuchen kleinerer Gruppen und einzelner Petersfielder war dies bereits die sechste große Delegation, die sich auf den Weg ins Münsterland gemacht hatte. Dabei besuchen sich Engländer und Deutsche wechselseitig im Zweijahresrhythmus. Untergebracht waren sie vorwiegend in Familien, mit denen sie schon seit Jahren in Kontakt stehen.


Natürlich stand der Austausch über das, was sich in der Zwischenzeit in den Familien ereignet hatte, im Mittelpunkt der Gespräche. Der „Freundeskreis Warendorf - Petersfield“ hatte ein umfangreiches Programm vorbereitet. Bei einem Tagesausflug nach Münster standen eine Stadtrundfahrt und ein Besuch des Mühlenhofs sowie des Botanischen Gartens auf dem Programm. Auch die Burg Hülshoff wurde angesteuert.
Das Fest Mariä Himmelfahrt nahm einen breiten Raum ein. Nach einer englischsprachigen Führung durch die Bögen und zum Marienbild in St. Laurentius bummelten Warendorfer und Petersfielder am Abend gemeinsam durch die festlich beleuchtete Altstadt. Einige Teilnehmer reihten sich in die Stadtprozession ein und waren am Abend beim Zapfenstreich auf dem Marktplatz dabei, heißt es im Pressebericht weiter.
Für die Mitglieder beider Partnerschaftskomitees gab es ein Treffen mit Besuchern aus Olesnica und dem Deutsch-Polnischen Freundeskreis. Stichwort: „Das Vereinigte Europa ist größer geworden.“
Die Engländer empfanden den von den Warendorfern vorbereiteten Besuch in Soest und am Möhnesee als den Höhepunkt des Besuches, heißt es weiter im Pressebericht. Zwei Stadtführerinnen gingen mit den Gästen auf Entdeckungstour durch das weltweit einmalige Grünsandstein-Ensemble der Altstadt von Soest. Sie führten die Gruppen entlang der mittelalterlichen Stadtmauern, durch romantische Gassen, vorbei an schmucken Fachwerkhäusern und zu den altehrwürdigen Kirchen St. Patrokli und Maria zur Wiese. Weiter ging es zum Möhnesee, wo auf der Staumauer in einer feierlichen Zeremonie der zehnjährigen Freundschaft zwischen Warendorf und Petersfield gedacht wurde. Zur Erinnerung wurden ein Schloss mit Widmung an das Gitter der Staumauer gehängt und verschlossen, die Schlüssel anschließend im Möhnesee versenkt. Beim „farewell dinner“ waren sich die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees, Phil Chapman und Susan Bock, gegenseitig einig: „You are wonderful friends“.



berichtet am 29. März 2011:



Engagieren sich im Freundeskreis Warendorf-Petersfield(v.l.) Susan Bock, Ulrike Klapp, Christl Schneider, Volker Wiebe, Hannelore Peitsch, Dr. Theo Hoechst, Margret Oer und Klaus Artmann
Bild:Baumjohann

Zur Landesgartenschau einen englischen Rosengarten anlegen

Warendorf (bjo). "Höhepunk des kommenden Jahres ist sicher der Besuch aus Petersfield", blickte Susan Bock am Sonntag in der Geststätte Middendorf voraus. Vom 17. bis zum 23. August werden die Gäste aus Großbritannien in die Emsstadt kommen. "Gut 30 Anmeldungen liegen schon vor."


Die Vorsitzende des Freundeskreises Warendorf-Petersfield wies während der Generalversammlung aber auch noch auf andere Termine hin: So könne man sich vorstellen, wieder ein "Christmas Dinner" zu organisieren oder "Christmas baking" zu veranstalten. Und auch eine Landesgartenschau in Warendorf will der Freundeskreis bereichern: "Ein englischer Rosengarten wäre doch klasse."
Das Programm für den Besuch der englischen Gäste steht auch schon in den Grundzügen: Neben Maria Himmelfahrt und Schützenfestauftakkt in Warendorf sind Ausflüge nach Münster, Soest, zum Möhnesee und zu einem Wasserschloss geplant.
Etwa 90 Personen sind derzeit Mitglied im Freundeskreis, berichtete Kassiererin Christel Schneider der Versammlung: "Neben 27 Einzelmitgliedern haben wir 24 Familienmitgliedschaften." Und auch die finanzielle Lage sei zufriedenstellend: Das Jahr 2010 konnte der Freundeskreis mit einem kleinen Überschuss abschließen. Dem entsprechend entschloss sich die Versammlung am Sonntag auch dazu, die Höhe der Mitgliedsbeiträge unverändert zu lasssen.
Vorsitzende Susan Bock erinnerte während der Mitgliederversammlung auch an die Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr, zum Beipiel an die Fahrt nach Petersfield, an der 39 Personen teilgenommen hätten. Aber auch Schüler- und Praktikantenaustausch habe es gegeben. Wetterbedingt ausgefallen sei indes der Besuch der englischen Gäste beim Warendorfer Weihnachtswäldchen: "Auch ohne den Community Choir aus Petersfield haben wir aber englische Weihnachtslieder gesungen", erinnerte Bock.
Ein Filmrückblick auf die Fahrt in die englische Partnerstadt rundete die Versammlung am Sonntag ab.
www.freundeskreis-warendorf-petersfield.de


"Die Westfälischen Nachrichten" am 29. März 2011:


Der neue Vorstand des Freundeskreises ist der alte: (v. l.) Susan Bock, Ulrike Klapp, Christl Schneider, Volker Wiebe, Hannelore Peitsch, Dr. Theo Höchst, Margret Oer und Klaus Artmann
Foto: (Geuer)

Englischer Rosengarten für die LaGa

Warendorf - Die Bewerbung für die Landesgartenschau und der Besuch der Kommission am 4. Mai sind in aller Munde. Die LaGa war auch beim Freundeskreis Warendorf-Petersfield im Rahmen der alljährlichen Hauptversammlung ein Thema.


Schnell war man einig, dass man am 4. Mai einen Beitrag leisten will. Wie der konkret aussehen kann, darüber soll in den nächsten Wochen beratschlagt werden. Für die Landesgartenschau selber konnten sich die Mitglieder die Anlage eines englischen Rosengartens vorstellen.
Jedoch nicht nur die LaGa war ein Thema. Vorsitzende Susan Bock lies die Geschehnisse des zurückliegenden Vereinsjahres noch einmal Revue passieren. Sie erinnerte an den Praktikantenaustausch mit der Partnerstadt, bei dem drei jungen Menschen aus Petersfield in Warendorf Erfahrungen sammeln konnten. Zwei Warendorfer haben im Gegenzug ein Praktikum in der Grundschule von Petersfield absolviert.
Absoluter Höhepunkt des vergangenen Jahres sei die Fahrt nach Petersfield gewesen. Mit einem Film über die Fahrt ließen die Mitglieder die schönen Erinnerungen während der Versammlung noch einmal lebendig werden. „Das war eine großartige Sache“, fasste Bock die Fahrt zusammen.
Insgesamt ist der Verein gut aufgestellt. Kassenwartin Christl Schneider sprach von „rosigen Zahlen“ und rund 90 Mitgliedern, die der Verein zur Zeit hat. Eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sei nicht notwendig, ergänzte Susan Bock. Einstimmig erteilte die Versammlung dem Vorstand Entlastung.
Freudig blickt der Freundeskreis dem diesjährigen Besuch der Partner aus Petersfield entgegen. Vom 17. bis 23. August werden sie wieder in Warendorf zu Gast sein. Welches Programm man den Petersfieldern bieten möchte, ist allerdings schon jetzt weitgehend geklärt. So soll es eine Fahrt nach Soest und an den Möhnesee geben, sowie Ausflüge nach Münster und zu einem Wasserschloss. „Und natürlich werden wir an den Feierlichkeiten zu Mariä Himmelfahrt teilnehmen“, so Bock.
Dann konnte der Vorstand noch eine weitere gute Nachricht verkünden: Der Verein ist nun endlich auch mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten.
VON DANIELA GEUER



"Die Westfälischen Nachrichten":


„Fish and chips“ im Tannenwald"
Warendorf - Die Vorweihnachtszeit beginnt für viele Warendorfer mit dem Start des Weihnachtsmarktes. Das mittlerweile schon traditionelle Warendorfer Weihnachts-Wäldchen (WWW) öffnet vom 1. bis 12. Dezember seine Tore. Und in diesem Jahr mit einem englischen Akzent.
Extra zum Weihnachtsmarkt trifft Besuch aus der Partnerstadt Petersfield ein. Die Gäste aus England bestimmen am 4. Dezember maßgeblich das Programm im Tannenwäldchen. Die Kinder lernen das typische Weihnachtsgebäck „Gingerbread men“ kennen. Nachmittags treten die „Petersfield Twin-Singers“ gleich zweimal auf der Bühne auf. Ein Chor, der sich aus Gästen aus Petersfield und befreundeten Sängern aus Warendorf zusammensetzt.
Zur Bastelstunde im Krippenstall dürfen sich die Kinder am Petersfield-Tag auf Knallbonbons freuen. Und im Lesepavillon treffen die Kinder auf die Weihnachtsüberraschung mit Paddington (auch in Englisch). Dass das gastronomische Angebot an diesem Tag auch „Mulled wine“ und „fish and chips“ bereit hält, versteht sich von selbst.


Für jeden Geschmack und alle Altersgruppen hält das Weihnachts-Wäldchen etwas parat: Insgesamt 21 kunsthandwerkliche Stände, die unter anderem Radierungen, Teddys, Gartenkeramik, Porzellanmalerei, Seifen anbieten, sind auf dem Marktplatz aufgebaut. Daneben gibt es auch caritative und gastronomische Stände, die Kaffee, Würstchen und Glühwein anbieten. Das beliebte Stockbrotbacken findet täglich bis 19 Uhr statt. Regelmäßige Angebote für Kinder sind das Basteln (montags bis freitags ab 15 Uhr), adventliche Musikdarbietungen mit örtlichen Gruppen (täglich ab 18 Uhr) und Märchenstunden im Lesepavillon. Die Puppenklinik ist wieder im Rathaus geöffnet. Offene adventliche Führungen gibt es täglich um 15.30 Uhr ab der Rathaustreppe. Die speziellen Führungen mit dem Nachtwächter sind samstags 17 und 19.30 Uhr ab Emsstraße. Und auch der Nikolaus hat am 6. Dezember seinen Besuch angekündigt. Er kommt mit der Pferdekutsche direkt aus Himmelshausen auf den Marktplatz. Das dritte Kiepenkerltreffen im Weihnachts-Wäldchen beginnt am 5. Dezember um 12 Uhr.
Das Weihnachts-Wäldchen hat an den Wochenenden ab 11 Uhr und in der Woche erst ab 14.30 Uhr geöffnet.
VON JOACHIM EDLER, WARENDORF